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Pferderassen D Dänisches Warmblut
Ein gesundes und sehr talentiertes Reitpferd für alle Disziplinen. Sein Stockmaß beträgt ca. 1,70 m. Es stammt aus Dänemark. Im Mittelalter fand die dänische Pferdezucht hauptsächlich in Holstein statt, das bis 1864 zu Dänemark gehörte. Das Stutbuch wurde erst in den 60er Jahren eröffnet. Die Zuchtbasis war der Frederiksborger. Dales Pony
Das Dalespony, welches seinen Namen aus der Gegend von Nord-Yorkshire, Durham und den Cumbrian Mountains, wo es seit Jahrhunderten gezüchtet wird, erhielt, wurde bis Ende des 19.Jahrhunderts nicht als eigenständige Rasse angesehen, sondern nur als Nebenprodukt des nahen Verwandten, des Fellponys, das auf der westlichen Seite des Pennine-Gebirges gezüchtet wurde. Erst danach entwickelte sich das Dalespony unabhängig davon und es wuchs auf ein Stockmaß bis zu 145 cm; das Fellpony hingegen blieb bei seiner GröÜe von nicht mehr als 140 cm. Dalesponys gehören ebenfalls zu einer typisch britischen Rasse, die ideale Familienponys ergeben, da sie als sehr freundlich und umgänglich gelten. Sie sind nicht nur gute Reitponys für Kinder, sondern durch ihren kräftigen Rücken und ihre allgemeine Robustheit durchaus auch für erwachsene, nicht zu groÜe Reiter geeignet. Ihr Gebäude setzt einige Grenzen, was die Schnelligkeit angeht, doch sind sie sehr gute Springpferde, tragen den Reiter auch durch unwegsames Gelände und geben hervorragende Wagenpferde ab. Besonders beliebt sind sie als Touristen-Trekking-Pferde, wobei sie durch ihr ausgeglichenes Temperament und ihre Trittsicherheit auch Reitanfängern viel Freude bieten können. Geschichte: Dales- und Fellponys haben eine gemeinsame Geschichte, da die Hengste Lingcropper und Blooming Heather beide Zuchten stark beeinfluÜt haben. Die Züchter der Dalesponys sehen allerdings den Welsh Cob Comet als den einfluÜreichsten Hengst ihrer Zucht an. Im Jahr 1851 wurde ein besonders kräftiges, schweres Fohlen geboren - Comet. Er wurde von Wales nach Westmorland gebracht, um dort an Trabrennen teilzunehmen, zeigte dabei hervorragende Leistungen und seine Nachkommen wurden als die besten Dalesponys angesehen, darunter ein Sohn, Comet II, der der GroÜvater von Linnel Comet wurde, einem der hübschesten Ponys des schweren Dales-Typs. Werden die Dalesponys heute vorwiegend als Reitpferde verwendet, muÜten sie früher schwere Arbeit verrichten. Sie wurden als Pack- und Wagenponys verwendet, die Blei und Kohle von den Minen bis zur Küste transportieren muÜten. Andererseits waren es auch Bauernpferde, die besonders auf hügeligem Gelände gute Arbeit leisteten. Noch heute wird ein kleiner Teil von ihnen in der Landwirtschaft eingesetzt. Einige Dalesponys wurden auch mit Vollblütern gekreuzt, wodurch Hunter und Cobs von guter Qualität und sensiblem Temperament entstanden. GröÜe: ca. 145 cm. Farbe: überwiegend Rappen, Braune und nur wenige Schimmel. Kopf: klein, hübsch, mit viel Platz zwischen den Augen. Augen groÜ und sanft. Nicht zu groÜes Maul, Wangen- und Kehllinie dürfen nicht grob aussehen. Kleine, auffrecht stehende Ohren. Aufmerksamer Ausdruck. Mähne (und Schweif) lang und dicht. Schultern: tief, schräg, weit hinten liegend. Gebäude: kurz, mit kräftigem Rücken und mächtiger Lendenpartie. GroÜe Gurtentiefe mit viel Platz für Herz und Lungen. Hinterhand: gut entwickelt und kompakt. GliedmaÜen: kräftig, flach-knochige Vorderbeine. Kurze, gerade Röhrbeine; breite, kräftige Gelenke. Trocken. Feines, seidiges Haar an den Fesseln. Hufe: breit, sehr hart, gut geformt, dunkel. Aktion: gerade und gut, Bewegung kommt aus den Sprunggelenken bzw. Knien. Danubisches Warmblut
Diese bulgarische Rasse ist ein relativ junges Resultat sozialistischer Zuchtpolitik. Im 20. Jahrhundert entstand vermehrter Bedarf an wirtschaftlichen, kompakten Nutzpferden. Mit dem Danubier gelang es den staatlichen Gestüten, die Vorzüge des Nonius und des Gidran zu vereinigen. Er hat eine energische Aktion und beachtliches Springvermögen bei einer Größe von ca. 155 cm. Dartmoor Pony
Das Dartmoor Pony ist ein ideales Kinderpony, welches sich aber auch als Fahrpferd für Erwachsene eignet. Dartmoors sind kompakte, nicht zu breite Tiere mit guten Gängen und viel Springvermögen. Ihr typischer Ponykopf wird von einem langen, korrekten Hals getragen, der einer guten Schulter entspringt. Ein kompaktes Mittelstück und eine kräftige Hinterhand runden das Bild eines nahezu perfekten Ponys ab. Ihre kurzen Beine und kleinen Hufe sind besonders widerstandsfähig. Mit Vollblut gekreuzt, ergibt die Rasse erstklassige Jugendreitpferde. Alle Farben außer Schecken sind erlaubt, die Höhe liegt um die 125 cm StockmaÜ. Die Bewegungen sind elastisch und raumgreifend. Geschichte: Die Ponys von Dartmoor, einem kargen Heidegebiet im Südwesten Englands, wurden erstmals 1012 im Testament des Bischofs Aefwold erwähnt. Unter Heinrich I. (1100-1135) und während der Kreuzzüge gelangten orientalische Hengste dorthin, später wurden auch einige Hengste der Rassen Vollblut, Hackney und Cob im Moor freigelassen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts behielt die Rasse durch die strenge natürliche Auslese jedoch ihr typisches Gepräge. 1899 wurde ein Dartmoor-Register im Polo-Pony-Stutbuch eröffnet. Bis zum 2. Weltkrieg erfolgte ein Aufschwung der Dartmors, später kam es zur Dezimierung und nur wenige Züchter bewahrten kleine Restpopulationen. Die freilebenden Ponys zeigen sich heute meist als wenig typische Tiere. Die meisten der modernen Dartmoors gehen auf The Leat zurück, der drei bedeutende Stutenstämme hinterlieÜ. Die Dartmoor Pony Society wurde 1923 gegründet. Deliboz
Diese Rasse orientalischer Reitpferde ist in den Gebieten Kasakh, Akstafa und Tauz in Azerbaidshan sowie in den angrenzenden Gebieten Georgiens und Armeniens entstanden. In einigen älteren Schriften wird sie als "Kasachen"-Pferd oder als "Azerbaidshan-Pferd" beschrieben. Agrar-Ingenieure entwickelten einen spezifischen Deliboss-Typ unter den Reitpferdepopulationen der genannten Gebiete in den Jahren 1930 bis Ende der 40er. Einige frühe Beschreibungen bezeichen das Deliboz als das Kasachenpferd Aserbaidschans oder als das Aserbaidschan-Pferd. Pferdekenner jedoch erkannten einen eigenen Deliboz-Typ in den großen Pferdepopulationen. Es wurde beeinfluÜt von Arabischen und Karabagh-Hengsten. Sie sind im Westen Aserbaidschans verbreitet. Sei den 1950'ern nahm der EinfluÜ von Arabern und Terskern zu, da das Karabagh-Pferd nun einer strengen Zucht unterstand und rein gezüchtet wurde. Karabagh-Kreuzungen kamen in die Zucht des Deliboz. Deliboz unterscheiden sich durch einen trockenen, kurzen Kopf mit breiter Stirn, einem kalibrigen Körper mit guter Oberlinie und längerem Rücken. AuÜerdem zeichnen sie sich durch eine vierte Gangart aus und ihrem besonderen Leistungsvermögen in Distanz und Rennen. Die GröÜe liegt bei 152 cm. Deutscher Traber
Im Vollbluttyp stehendes, recht edles Pferd (ca. 152 ?? 170 cm); Kopf etwas größer als der des Vollblüters mit groÜen, lebhaften Augen und weiten, faltenfreien Nüstern; etwas steile Schulter, was jedoch durch die günstige Winkelung des Oberarmbeines (Traberwinkel) ausgeglichen wird (der Renntrab wird dadurch begünstigt); viel Gurtentiefe; kräftiger, muskulöser Rücken und ebensolche Hinterhand sowie klare, lange Beine mit trockenen Sehnen und Gelenken und harten, gesunden Hufen
Auf der Grundlage russischer Orlow-Traber gezüchtet, werden heute vermehrt amerikanische und französische Traber eingekreuzt. Das erste Trabrennen in Deutschland wurde im Jahre 1874 mit Holsteinern und Oldenburgern auf einer 1700 m langen Bahn gelaufen. Die dabei erreichten Zeiten waren keineswegs vergleichbar mit denen von Trabern, die bereits auf Schnelligkeit und Ausdauer hin selektiv gezüchtet wurden. Dennoch fand dieser neue Sportzweig viele begeisterte Anhänger. Da Trabrennen - im Gegensatz zu Galopprennen - das ganze Jahr über und bei jeder Witterung geritten werden, hat der Deutsche Traber eine eiserne Konstitution, ist genügsam und ausdauernd. Er ist mutig und gelehrig, gutmütig und von tadellosem Charakter Deutsches Reitpferd
Großliniges (160 ?? 170 cm), edles, harmonisches Warmblutpferd. Guter Charakter, handliches Temperament. Ausdrucksvoller, trockener Kopf, groÜes Auge, wohlgeformter, mittellanger Hals mit guter Ganaschenfreiheit. GroÜe, schräg gelagerte Schulter, markanter Widerrist, kräftiger, mittellanger Rücken, ausreichende Gurtentiefe, lange, kräftige bemuskelte Kruppe. Trockenes Fundament, kräftige Gelenke, gesunde, wohlgeformte Hufe, volles Langhaar. Vorwiegend Braune, Füchse, Rappen, Schimmel. Das Deutsche Reitpferd ist das Ergebnis der durch den letzten Krieg ausgelösten Veränderungen in den deutschen Pferdezuchtgebieten in deren Folge sich die bis dahin gegeneinander abgegrenzten Zuchtgebiete öffneten. Nur der Sport benötigte noch Pferde. So stellte sich den Züchtern die Notwendigkeit, ein Leistungspferd für den Sport in einem möglichst einheitlichen Typ zu züchten. Als modernes Sportpferd ist das Deutsche Reitpferd die Verbindung bewährter bodenständiger Stämme mit veredelndem Fremdblut, d. h. Araber, Vollblut, Trakehner, und das Produkt einer systematischen Selektion innerhalb der eigenen Zucht. Dieser Entwicklung entsprach die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit der offiziellen Einführung "Deutsches Reitpferd" am 1.1.73 und der Formulierung eines gemeinsamen Rahmenzuchtziels im April 1975. Doch bleibt es allen Zuchtverbänden freigestellt, innerhalb des Rahmenzuchtziels ein eigenes Zuchtprogramm und Zuchtziel festzulegen und die Brandzeichen beizubehalten. Deutsches Reitpony
Elegante, leistungsfähige Ponys unterschiedlicher Größe. Ühnliche Zuchtziele haben in den verschiedenen Ländern zur Bildung von Rassen geführt, denen folgende Merkmale eigen sind: Hübscher Ponykopf, teilweise vom Vollblut oder Araber mitgeprägt. Langer, schön geschwungener Hals, gut gelagerte Reitpferdeschulter, genügend ausgeprägter Rist. Kompakter Rumpf mit genügend Breite und Tiefe, gute Sattellage. Kräftige, leicht abfallende Leistungskruppe mit guter Bemuskelung. Solides Fundament, korrekt, hart, wenig oder kein Behang, gute Hufe. Sehr gutes Sport- und Freizeitpferd. Gutartig, willig , mutig und trittsicher. Hervorragendes Springvermögen, ausdauernd und wendig. StockmaÜ ca. 138 ??148 cm. Herkunft ist Deutschland. Dölepferd
Das Dölepferd ist ein ausgesprochen leichter Kaltblutschlag, der in Südnorwegen gezüchtet wird. Es hat ein Größe um die 155 cm. Als Farben sind hauptsächlich Dunkelfuchs und Brauner vertreten. Auch heute noch wird es als Arbeitspferd in der Land- und Forstwirtschaft gebraucht. Die Ühnlichkeit mit Fell und Dales Pony sowie Friesen hat zwei Ursachen: Kleinkaltblüter und Ponys haben wohl dieselben Vorfahren, zudem haben wohl friesische Händler ihre Pferde in diesen Gebieten populär gemacht. Das Dölepferd wurde im Gudbrandsdal durch einen englischen Hengst, sonst auch durch Traberhengste veredelt. Im 20. Jahrhundert wurde auch Araberblut eingekreuzt. Seit 1962 wird durch die staatlichen Zuchtbetriebe eine strenge Auslese nach Trableistung betrieben. Dongolavi
Der Dongolavi ist ein nach seinem sudanesischem Zuchtgebiet auch Kordofani genanntes, berberähnliches Pferd von rund 145 cm Stockmaß, das erstaunlich ausdauernd, schnell und hart ist und lange ohne Wasser auskommt. Die besten Exemplare sollen nicht im Sudan, sondern in Üthiopien und Somalia gezüchtet werden, wo sie gröÜer und kräftiger werden. Dongolavis stammen wahrscheinlich von frühen ägyptischen, orientalischen und nordafrikanischen Pferden ab und zeigen groÜe Ühnlichkeit mit dem Berber. Es sind meist Rappen oder Braune mit sehr vielen und groÜen Abzeichen. Der Hengst Ali Pascha und die Stute Ramdy des königlich-württembergischen Gestüts Weil waren originale Dongolavi. Don Pferd
Die bekannteste russische Rasse, ein sehr anspruchsloses Reit- und Fahrpferd.
In die Herde des Alt-Donschen Pferd wurden Beutepferde von den Kalmücken, Turkmenen und Persern eingereiht. Diese im Laufe der Zeit homogenisierte Zucht wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Kosaken-Hetmane mit Orlowtrabern und Rostopschinern veredelt. In dieser Periode entwickelte sich ein stärkerer Typ mit der typischen effektvollen Goldfarbe. Ende des Jahrhunderts wurden auch Englische Vollblüter eingekreuzt. Das Donpferd ist von unverwüstlicher Konstitution, genügsam und hart. Es wird auch zur Verbesserung anderer russischer Rassen benutzt. Das Stockmaß liegt bei 155 bis 160 cm. Das Donpferd ist das Reitpferd der Kosaken. Ein Allround-Pferd mit vielen Gebäudemängeln, aber genügsam und nahezu unverwüstlich. Sie erreichen ein StockmaÜ von ca. 1,60m ?? 1,68m. Die Farben sind Braune und Füchse mit Goldschimmer. Sie stammen aus der früheren UdSSR. Die Vorfahren waren Steppenpferde der Nomaden, gekreuzt mit mongolischen Nagai, persischen Arabern, Turkmenen, Karabacher. Dülmener Pony
Die bekannteste russische Rasse, ein sehr anspruchsloses Reit- und Fahrpferd.
In die Herde des Alt-Donschen Pferd wurden Beutepferde von den Kalmücken, Turkmenen und Persern eingereiht. Diese im Laufe der Zeit homogenisierte Zucht wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Kosaken-Hetmane mit Orlowtrabern und Rostopschinern veredelt. In dieser Periode entwickelte sich ein stärkerer Typ mit der typischen effektvollen Goldfarbe. Ende des Jahrhunderts wurden auch Englische Vollblüter eingekreuzt. Das Donpferd ist von unverwüstlicher Konstitution, genügsam und hart. Es wird auch zur Verbesserung anderer russischer Rassen benutzt. Das Stockmaß liegt bei 155 bis 160 cm. Das Donpferd ist das Reitpferd der Kosaken.
Ein Allround-Pferd mit vielen Gebäudemängeln, aber genügsam und nahezu unverwüstlich. Sie erreichen ein StockmaÜ von ca. 1,60m ?? 1,68m. Die Farben sind Braune und Füchse mit Goldschimmer. Sie stammen aus der früheren UdSSR. Die Vorfahren waren Steppenpferde der Nomaden, gekreuzt mit mongolischen Nagai, persischen Arabern, Turkmenen, Karabacher.
Seite erstellt am : 27.03.2011 um 03:30Home | Home | Aktuelles | Angebot/Unterricht | Verein | Bildergalerie | Videogalerie | Pferdewissen | Reiterwissen | Unterhaltung | Links | Gästebuch | Kontakt / Infos | Impressum | Suche |
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