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Pferderassen F
 Falabella

Das Falabella ist das Ergebnis einer Kreuzung zwischen einem kleinen Vollblut und Shetland Ponys, um auf diese Weise besonders kleine Pferde zu erhalten. Weiter lässt sich die Entstehungsgeschichte nicht zurückverfolgen. Bis heute sind die Gene dominant, die für die Kleinwüchsigkeit verantwortlich sind. Kreuzt man ein Falabella mit einer beliebigen Stute, dann erhält man Fohlen, die deutlich kleiner bleiben als ihre Mutter. ßber Generationen werden die Nachkommen schlieÜlich die GröÜe eines Falabellas erreichen.Mit einer GröÜe von maximal 86 cm ist das Falabella das kleinste Pferd der Welt. Es ist nach der Familie Falabella benannt, die diese Rasse auf ihrer Farm nahe Buenos Aires entwickelt hat.
Das Falabella ist ein Miniaturpferd und kein Pony; es bedarf der gleichen sorgfältigen Pflege wie ein Vollblut. Durch die Reduzierung der GröÜe hat auch seine Kraft abgenommen, einen Reiter kann es also nicht mehr tragen. Als Zugpferd ist es sicherlich ebenso beliebt wie als Haustier. Faröer Pony

Eine kleine Pony-Population lebt auf den Faröer - Inseln. Diese sind dem Isländer sehr ähnlich, sie weisen aber eine andere Farbverteilung als die modernen Isländer auf. Es kommen fast nur Braune und Rappen vor. Fellpony

Das Fell Pony ist ein sehr ausdauerndes, trittsicheres und starkes Reit-, Fahr- und Arbeitspony. Es kann hohe Lasten tragen und wurde früher als Tragtier in den Bleibergwerken Englands eingesetzt. Es ist stark und schnell. Es hat ein Stockmaß von meist ca. 1,32m ?? 1,42 m, mitunter auch kleiner. Die sind Farben vorwiegend Rappen, aber auch Braune und Schimmel. Sie stammen aus GroÜbritannien, den Bergen im Nordwesten der britischen Insel, Cumbria im Westen Nordenglands. Oft haben sie Kötenbehang, Vorfahren sind das keltische Pony, Galloway und auch Friesen.  Finnischer Klepper

Der Finnische Klepper ist eine Mischung aus dem Allgemeinen Finnischen Pferd und dem Finnischen Zugpferd. Diese beiden Rassen entstanden aus verschiedenen importierten Zugpferdrassen, die mit dem einheimischen Waldpony gekreuzt wurden. Im Jahr 1907 wurde das Zuchtbuch für den Finnischen Klepper angelegt, der seit dieser Zeit selektiv gezüchtet wird. Finnische Pferde sind zumeist eher auf Leistung als auf Aussehen oder für besondere Zuchtzwecke hin entwickelt worden.
Deshalb werden die Hengste auch Leistungstests unterzogen, ehe sie zur Zucht zugelassen werden. Die Rasse hat Kraft, Tempo, Stehvermögen, Wendigkeit, Ausdauer und ein angenehmes Wesen. Finnische Klepper werden für alle möglichen Auf gaben eingesetzt, sei es bei der Land- oder Forstarbeit, bei Zugarbeiten oder als Wagen- und Reitpferd. Der Finnische Klepper ist auch ein ausgezeichneter Traber; viele Bauern lassen ihre Pferde deshalb an lokalen Rennen teilnehmen. Finnisches Universal

Es gibt in Finnland eine Pferderasse, die in verschiedene Schläge unterteilt wird, viele nennen es das Finnische Universal. Diese Rasse gibt es in vier Schlägen. Sie lauten wie folgt:
1. Finnischer Klepper, ein kleiner, ponyhafter Klepper-Typ (finnischer Name "Pienhevonen")
2. Finnisches Zugpferd, ein schweres, kaltblütiges Zugpferd(finnischer Name "Työhevonen")
3. Finnisches Universal, ein leichter Kaltbluttraber, der aber inzwischen schon vom Typ her ein schweres Warmblut ist(finnischer Name "Juoksija")
4. Finnisches Pferd, ein vielseitiges Reitpferd auf der Grenze von Kaltblut und Warmblut (finnischer Name "Ratsuhevonen") Finnpferd

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Das Finnpferd ist die einzige einheimische Pferderasse Finnlands. Die Anzahl dieser Pferde ist seit dem Jahre 1950 rückläufig. Heute gibt es in Finnland noch etwa 19 000 Finnpferde. Die meisten werden als Traber, einige als Arbeitspferde und etwa 2000 als Reitpferde eingesetzt. Das Finnpferd zählt zu den sog. Allgemeinpferden, die nur in wenigen Zahlen in der Welt vorkommen. Als Traber hat sich das Finnpferd als der schnellste unter den Kaltblütern erwiesen. Im Verhältnis zu seinem Gewicht ist das Finnpferd imstande, weit größere Lasten als die schwereren Arbeitspferderassen zu ziehen. Es ist ein vielseitiges Reitpferd, das sich für alle Reitarten, Distanzreiten sowie auch für Gespannfahren eignet. Die besten Finnpferde nehmen an schwierigen Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitswettbewerben teil. Das Finnpferd eignet sich genau so gut zum Freizeitreiten wie auch zum Erlernen der Reiterkunst.
Seit 1907 wird das Finnpferd in Reinzucht gezüchtet. Heute gibt es vier Zuchtrichtungen: der Traber (J), das Arbeitspferd (T), das Reitpferd (R) und das Kleinpferd (P). Das Stockmass liegt zwischen 145 und 160 cm. Das Finnpferd ist ein muskulöses Pferd mit kräftigen Gliedmassen. Bei Trabern und Reitpferden wird beim Körpergebäude das Rechteckformat bevorzugt, die Arbeitspferde dagegen haben einen längeren Körperbau. Von der Farbe her ist das Finnpferd meistens Fuchs (mit heller Mähne), seltener Braun oder Rappe. Das Finnpferd ist leistungswillig, aufgeweckt, zäh und ausdauernd.
Finnpferde werden in Finnland gezüchtet, einzelne Züchtung kommt aber auch in Deutschland und Schweden vor. Finnisches Zugpferd

Unter Finnisch Universal werden heute sämtliche Schläge des finnischen Pferdes zusammengefaßt. Das Zugpferd jedoch ist ein schwerer Schlag, der etwas kleiner ist. Es hat deutlicheren Kaltbluteinschlag, dürfte auch dem ursprünglicheren Klepper näher stehen, die Kruppe ist muskulöser und runder. Die Beine sind kurz und stämmig  Flämisches Pferd

siehe Belgisches Kaltblut  Florida Cracker Horse

Es ist ein eher kleines Reitpferd unter 150 cm bei einem Gewicht um die 400 kg. Wie das kubanische und Pasopferd läuft es auch spezielle Gänge, es ist mit diesen Rassen eng verwandt. Die Cowboys Floridas wurden Cracker genannt, nach dem Geräusch ihrer Peitschen. Mit dem Niedergang des Cowboy-Zeitalters verminderte sich die Zahl der Cracker Horses erheblich.  Fjord-Pferd

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Das Fjordpferd ähnelt von allen modernen Pferderassen noch am meisten dem Asiatische Wildpferd, denn es besitzt viel von der urtümlichen Lebenskraft seiner Ahnen sowie auch deren einheitliche Falb-Farbe mit einem Aalstrich vom Schopf bis zur Schweifspitze - manchmal auch mit Zebrastreifen an den Beinen. Die Mähne und der Schweif sind meist heller als das Fell, manchmal sogar fast silberfarben.
Ein typisches Kennzeichen ist die grobe Stehmähne, welche jedoch nicht 'natürlich' ist, sondern vom Menschen durch ständiges Nachschneiden so kurz gehalten wird. Ließe man die Mähne einfach wachsen, wäre sie so lang wie bei allen anderen Pferderassen, aber es ist alte Tradition, sie zu scheren, wobei die schwarzen Haare in der Mitte höher stehen als der Rest. Sie wird wie ein Mähnenkamm vom Genick zum Widerrist geschoren, so daÜ der Hals betont wird.
Pferde mit solchen Stehmähnen oft sind auf den Runesteinen der Wikinger dargestellt, die man auch heute noch in Norwegen sehen kann. Das Fjordpferd war das Pferd der Wikinger und wurde bei dem beliebten Sport "Pferdekampf" eingesetzt, wo Pferde ihre Kräfte aneinander messen sollten und sich manchmal bis zum Tode bekämpften.
Ein typvolles Fjordpferd heutiger Zeit ist zwischen 132 und 142 cm groÜ. Es ist kalibrig und stark bemuskelt, mit kurzen Beinen und viel Röhrbein. Der Kopf ist groÜ und mit kleinen Ohren versehn - ein typischer Ponykopf. Trotz der vielen Ühnlichkeiten mit dem Asiatischen Wildpferd gibt es keine Anzeichen des primitiven, konvexen Profils beim modernen Fjordpferd.
In Norwegen ist das Fjordpferd ein absoluter Allrounder. Es wird zum Pflügen, als Packpony, im Geschirr und unter dem Sattel eingesetzt. Es ist gesund und hart und kommt auch mit wenig Futter zurecht. Fjordpferde werden erfolgreich im europäischen Fahrsport eingesetzt, und ihre Ausdauer und ihr Mut sind ideale Voraussetzungen für das Distanzreiten. Fleuve Pferd

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lm berberischen Typ stehendes, kleines Pferd. Mittelgroßer Kopf mit gerader Profillinie, oft mit Ramsnase. Wird als Rennpferd und als Veredler für die im Senegal einheimischen Rassen verwendet.
Nordafrika, d. h. weite Teile von Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen, waren vor langer Zeit sehr fruchtbare Länder und durch ihre Pferdezucht berühmt. Im Altertum galt Nordafrika als das Pferdeland. Mit den Mauren und Numidiern waren diese Pferde etwa im 6. Jh. v. Chr. nach Senegal, Mali, Niger. Tschad, Kamerun und Burkine vorgedrungen. Die schwierigen klimatischen und ökologischen Bedingungen haben nicht nur eine geordnete Pferdezucht eingeschränkt. sondern sich auch auf Typ und Exterieur ausgewirkt. Aber die Pferde der sich bildenden Rassen und Schläge haben sich alles in allem besser angepasst als die später durch die Kolonialmächte eingeführte: Berber. Die Zucht des Fleuve Pferdes ist nicht ohne Einfluss auf die Pferdezucht in ganz Afrika. So wurde in Gabun, einem Land mit extrem geringem Pferdebestand. der aus dem Senegal stammende Hengst Tont Jones zum Gründerhengst für die einheimische Pferdezucht. Flores Pony

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Kräftiges, kompaktes Pony. Es werden zwei Typen unterschieden: der größere, kräftigere, ruhigere Mangerai - Typ und der kleinere, zierlichere, temperamentvollere Ngada-Typ. Seine Herkunft ist die Republik Indonesien, vor allem auf Flores, der Nachbarinsel von Timor .Es hat ein StockmaÜ von 110 bis 125 cm und je nach Typ ein ruhiges bzw. lebhaftes Temperament. Beide Typen sind robust, genügsam und zäh und werden als Zug-, Reit- und Tragtier verwendet. MittelgroÜer, etwas schwerer Kopf mit kräftigem Schopf und geradem Profil, kleinen Ohren, lebhaften Augen. Kurzer, breiter, gerader Hals mit kräftiger, voller Mähne, steile Schulter, kompakter Rumpf mit guter Tiefe, geradem Rücken und schräger Kruppe mit hoch angesetztem, vollem Schweif. Stämmiges Fundament mit derbknochigen GliedmaÜen und harten Hufen. Dunkle Farben herrschen vor.
Die Abstammungs- und Zuchtgeschichte des eng mit dem Timor Pony und den anderen Ponyrassen der Inseln zwischen Australien und Malaysia verwandten Flores Ponys ist unsicher. Sicher ist nur die Beeinflussung durch mongolisch-asiatisch-orientalische Rassen. Noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts wurden Ponys wie das Flores Pony allgemein unter dem Begriff Sunda- oder Malayenponys zusammengefasst und in Europa vor allem in Zoologischen Gärten gehalten. Auf die Inseln Südostasiens ist auch das ??Flores" durch Völkerbewegungen und Handel schon vor unserer Zeitrechung. In unserem Zeitalter versuchten dann die Kolonialmächte durch eine mehr oder weniger gezielte Zucht die Rasse für ihre Zwecke zu verändern, mit unterschiedlichem Erfolg. Foutanke Pferd

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Dies ist das Kreuzungsprodukt zwischen einer Mbayar-Stute und einem Fleuve-Hengst zur Verwendung als Renn-, Reit- und Turnierpferd. Auch das Foutanké oder Narougor Pferd ist eine einheimische Pferderasse und führt Berber-Blut. Es hat sich den klimatischen Bedingungen im Senegal hervorragend angepasst. Als Nutztier ist es, wie alle anderen Pferderassen auch, von großer Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes.
Ausdrucksvoller Kopf mit geradem Profil, mittellanger, gerader Hals, deutlicher Widerrist, Schulter oft steil. Gute Gurtentiefe, gerader, mittellanger Rücken, gut ausgebildete schräge Kruppe, stabiles, trockenes Fundament. HintergliedmaÜen häufig steil oder säbelbeinig. Das Langhaar ist spärlich entwickelt. Vor allem Braune, Dunkelbraune, Füchse und Rappen.
Herkunft:
In den Waldgegenden im Westen der Republik Senegal in Westafrika
StockmaÜ:
nicht unter 144 cm
Charakter:
Es zeichnet sich durch groÜe Ausdauer, eiserne Härte und unermüdlichen Einsatzwillen aus
Verwendung:
beliebtes Reit-, Turnier- und Rennpferd mit guten Grundgangarten, Galoppier- und Springvermögen Französicher Traber

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Herkunft:
Frankreich
Stockmaß:
bis 168 cm
Charakter:
lebhaft, zäh, mutig
Verwendung:
Traber für Sulky und Sattel
Besonderheiten:
Gangmechanik:
Kennzeichnend für diese Pferde ist ihre hervorragende, weit ausholende Trabaktion. Schritt und Galopp sind befriedigend. Die Pferde eignen sich auch zum Springen.
Das Exterieur dieser Rasse kann variieren. Normalerweise hat ein Anglo-Normannischer Traber einen edlen Kopf, der sich auf einem langen Hals befindet. Der Rücken ist stabil und hat einen ausgeprägten Widerrist. Als Traber besitzen die Pferde trockene, sehnige Beine und harte Hufe. Die Pferde stehen im Vollbluttyp.
Der Französische Traber wurde Mitte des 19. Jahrhunderts hauptsächlich in der Normandie entwickelt. 1836 wurde in Cherbourg der erste französische Trabrennplatz eröffnet, dem bald andere folgten. Mit zunehmender Beliebtheit dieser Sportart wuchs auch der Bedarf an guten Pferden. Die ersten dieser Pferde entstanden bei Kreuzungen aus englischem Traberblut - meist Norfolk Traber - und dem Anglo - Normannen, um so einen für diesen Sport besonders geeigneten Stamm der Anglo - Normannen zu schaffen.
Im späteren Verlauf des Jahrhunderts wurden diese Anglo - Normannen verbessert, indem man fremde Hengste, speziell das Amerikanische Standardbred, importierte, das sich inzwischen zu einem sehr schnellen Wagenpferd entwickelt hatte.
1922 wurde ein Zuchtbuch für Anglo - Normannen eröffnet, die sich dadurch ausgezeichnet hatten, dass sie bei Trabrennen einen Kilometer in 1:42 Minuten gelaufen waren. Diese Pferde wurden als Französische Traber bekannt - eine neue Rasse war entstanden. Frederiksborger

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Der gerade profilierte, teilweise etwas ramsnasige Kopf mit aufmerksamen Ausdruck sitzt mit hoch aufgerichtetem, kurzem Hals auf steiler, kurzer Schulter. Wenig ausgeprägter Widerrist, langer Rumpf mit viel Gurtentiefe, breite Brust. Korrektes Fundament mit guten Beinen und kleinen, regelmäßigen Hufen.
Frederiksborger sind sehr elegante Reit- und Fahrpferde. Sie gelten als intelligent und lernfähig, leistungswillig, ausdauernd und robust. Guter Charakter gepaart mit ruhigem Temperament. Ihre Grundgangarten sind sehr raumgreifend.
Der Name leitet sich vom bereits 1563 gegründeten, königlichen Gestüt Frederiksborg in der Nähe Kopenhagens ab. Dort wurde zu Beginn mit Pferden iberisch-neapolitanischer Herkunft und arabischen sowie englischen Vollbluts gezüchtet. Die Frederiksborger waren geschätzte Pferde, bis im Jahre 1871 das Gestüt aufgelöst und durch eine Aktiengesellschaft als Vollblutgestüt weiter geführt wurde. Die Zucht verlagerte sich in die Hand von Bauern, auf deren Höfen die Tier über das gesamte Land versprengt waren. Dort kam u.a. Blut von Jütländern, Oldenburgen und Hannoveranern hinzu, der eigentliche Typ des Frederiksborgers verwischte, bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Restbestand erneut eine Reinzucht begann. Seit 1897 wird der Frederiksborger im Stammbuch für Pferde leichterer Rassen geführt. Freiberger

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Bei den Schweizer Freibergern handelt es sich heute um die größte Kaltblutpopulation Westeuropas. Die Vertreter dieser Rasse kann man in einen eher leichten und einen mittelschweren Kaltbluttyp unterteilen Die vielseitig einsetzbaren Pferde haben einen kompakten, quadratischen Körperbau und einen ausdrucksvollen, edlen Kopf mit meist groÜen, glänzenden und vor allem ruhigen Augen, die Zuverlässigkeit und Gelassenheit ausstrahlen. Ihre Menschenbezogenheit und Charakterstärke machen die Freiberger zu idealen Familien- Pferden. Die äuÜere Erscheinung wird durch eine solide obere Linie und einen kurzen, tragfähigen Rücken geprägt. Zusammen mit einem gut aufgesetzten, kräftigen Hals und einer starken Hinterhand ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild. Die Widerristhöhe der Pferde liegt bei etwa 150 bis 162 Zentimetern. Die kräftigen, trockenen GliedmaÜen mit ihren klar markierten Gelenken und vor allem die hornreichen und runden Hufe verhelfen den Freibergern auch in schwierigem Gelände zur gewünschten Trittsicherheit. Ergänzt wird das ansprechende Exterieur durch korrekte und schwungvolle Gänge. Wer meint, Kaltblutpferde seien eher plump und behäbig, der sollte sich einmal einen Freiberger in Aktion ansehen: Raumgreifend und mit Schub aus der Hinterhand bewegen sich diese Pferde trotz ihres Kalibers elegant und leicht! Weitere besondere Kennzeichen sind die groÜe Ausdauer und die bedingungslose Leistungswilligkeit dieser Pferde sie sind verlässliche Partner der Menschen, die mit ihnen arbeiten. Dennoch sind die Freiberger anspruchslos und leichtfutterig. Als gute Futterverwerter bringen sie ca. 500 bis 650 Kilogramm auf die Waage.
Diese Pferde eigen sich besonders zum Fahren, für Freizeitreiten, wie Patrouillenritte, Geländeritte und leichte Dressur. Auch im Einsatz für die Armee, bei Feldarbeiten und im Walde, was ökologisch auch sehr Sinnvoll währe .
Das volle Deckhaar und der kräftige Behang bieten den robusten Freibergern in allen Wetterlagen Schutz, so dass einer weitestgehend naturnahen, artgerechten und bodenständigen Haltung nichts am Wege steht.
Freiberger sind meist Braune und Füchse in vielfältigen Farbvarianten. Daneben gibt es gelegentlich auch Schimmel und Pferde mit grauen Fellfärbungen. Abzeichen, wenn sie vorhanden sind, sollten sie spärlich sein.
Doch nicht nur wegen ihrer sympathischen Gesamterscheinung und ihres erstklassigen Körperbaus werden die Freiberger auch im Ausland immer bekannter und beliebter. Auch der ehrliche Charakter, der Charme und der " klare Kopf" dieser Pferde werden sehr geschätzt.
Die Zuchtauswahl ist bei diesen Pferden sehr hart, so werden die Tiere als Fohlen mit 6 Monaten an den Regionalen Schauen gezeigt und bewertet. In der Regel gehen nur die für Gut befundenen Fohlen in die weitere Aufzucht. Freiberger Kaltblut

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Herkunft: Schweiz, Größe 150-160cm, Farben meist Füchse und Braune (aber auch andere Farben zulässig).
Der Freiberger ist ideales Zug-, Last- und Reitpferd für die Bedürfnisse der Landwirtschaft im hügeligen Gelände. Er wird in der Schweiz auch noch vielfach für militärische Zwecke eingesetzt und ist bei der Waldarbeit unentbehrlich. Die Ursprüngliche Heimat dieses Pferdes ist der Schweizer Jura, dort insbesondere die Hochebenen der Freiberge, wo es seit Jahrhunderten gehalten wird. Im Verlaufe des 19 Jahrhunderts wurden Hengste von zehn verschiedenen Rassen, insbesondere Anglo-Normannen und Belgisches Kaltblut aber auch Vollblüter eingesetzt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gut konsolidierte Rasse. Nach dem 2. Weltkrieg bis auf ein Fünftel des ehemaligen Höchstbestandes von 80000 Tieren zurückgegangen. Hält sich jedoch besser als andere Kaltblutrassen wegen seines leichteren Kalibers. In letzter Zeit erfolgten vorsichtige Einkreuzungen mit Warmbluthengsten aus Schweden und Frankreich.
Das Freiberger Kaltblut ist das ursprüngliche Freibergerpferd. Anfang dieses Jahrhunderts war das Freiberger Kaltblut durch die Einkreuzung Englischem Vollblut so leicht geworden, dass es als Zugpferd in der Landwirtschaft nicht mehr zu gebrauchen war. Um den ursprünglichen Typ wiederherzustellen, wurden deshalb Ardenner in die Zucht aufgenommen Friese

Die Geschichte der "schwarzen Perlen" geht zurück bis ins 16. und 17. Jahrhundert, teilweise sogar bis ins erste Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Die spanischen Truppen fielen über Friesland her und die edlen andalusischen Schlachtrösser wurden mit den friesischen Bauernpferden gekreuzt. Dank dieser Einkreuzung gilt der Friese nicht als Kaltblüter. Die erste Erwähnung eines Pferdes, das man als "Friese" wiedererkennt, stammt aus der Römerzeit. Dort wird ein Pferd beschrieben, das nicht besonders schnell aber ausdauernd, nicht groß und mit kräftigen kurzen GliedmaÜen ausgestattet ist. Eine lange Mähne, die beidseitig am Hals herabhängt und ein langer Schweif, der bis zum Boden reicht. Bei Ausgrabungen fand man neben typischem Hausrat auch einige gröÜere und auch kleinere Pferdeschädel. Nachdem die Knochen vermessen wurden, konnte daraus gefolgert werden, dass es das Friesische Pferd schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung gab.
Im Jahre 1991 erlebte die Friesenzucht eine Überraschung. Die ersten zwei Fuchsfohlen wurden geboren. Wie kommt es, dass nachdem die letzte braune Stute 1928 in das Stammbuch eingetragen wurde, plötzlich die nicht erwünschte Fuchsfarbe wieder auftaucht und das fast jährlich?? Als Erklärung sei hier gesagt, wenn beim Friesen von braun die Rede ist, ist ein Fuchs gemeint. Bei jedem braunen Pferd herrscht die Farbe schwarz vor, ist dominant und zwar so, dass diese Farbe auf die Bereiche Mähne, Schweif und den unteren Teil der Beine beschränkt ist.
Es gab zwar früher auch braune Friesen, aber im Laufe der Zeit sind diese aus der Friesenpopulation verschwunden.
MaÜgeblich an der Wiederauferstehung der Friesenpferde, die im Jahre 1910 auf nur noch 4 Hengste geschrumpft war, war der Hengst Aäron 114. Als Vater der Mutter-Stute von Vredesticher 127 und Arend 131, die beides Söhne von Paulus 121 waren, nahm er direkten Einfluss auf die Umzüchtung. Alle heutigen Friesen führen auch sein Blut, da die anderen Linien alle ausgestorben sind.
Im Jahre 1955 gab es wieder 17 gekörte Deckhengste und 7 Jahre später waren es bereits 23 Hengste.
Die schwarze Farbe bei den Friesen kennt drei Schattierungen. Zum einen den sogenannten Glanzrappen, dessen Fell zu jeder Jahreszeit tiefschwarz ist und glänzt. In den Pferdeanzeigen wird dies auch gerne als lackschwarz bezeichnet. Dann gibt es noch den Winterrappen, dessen Fell im Sommer etwas ausbleicht und dadurch einen rötlich-braunen Schimmer bekommt. Der dritte im Bunde ist der mattschwarze Friese, sein Fell hat immer einen leichten Braunstich und das Fell glänzt nicht so stark. Der Friese ist der Zehnkämpfer unter den Pferden. Er läÜt sich vielseitig einsetzen, da er überaus intelligent und gelehrig, gepaart mit einer gehörigen Portion Neugier ist.
Der bekannteste Einsatzbereich (neben dem Freizeit- und Fahrsport) ist wohl das Show-Reiten. Dort wird er in den verschiedensten Lektionen vorgestellt, wie Freiheitsdressur, in der hohen Schule, aber auch in der Circensik stellt er seine Rasse optimal dar. Aufgrund seiner spanischen Vorfahren ist er dafür geradezu prädestiniert. Wer je einmal eine Show mit Friesen erlebte wird feststellen, je mehr die Menschen in der Halle toben und applaudieren, um so stolzer und erhabener spulen die Friesen ihr Programm ab.
Nicht wegzudenken ist der Friese aus dem Fahrsport (besonders vor der traditionellen friesischen Kutsche, der Sjees). Vor allem wird er im Viererzug eingesetzt. Im Parcour zeigt er dann, dass er in diesem Sport genauso leistungsfähig ist wie andere Rassen. Wenn die Friesen auf Hochglanz gewienert, angespannt mit edlen Geschirren und von Personen in historischen Kostümen gefahren werden, kann sich wohl kein Zuschauer diesem Reiz entziehen.
Immer häufiger sieht man den Friesen auch auf Dressurturnieren, auch hier macht er eine gute Figur. Es soll Friesen geben, die es bis zur S-Dressur geschafft haben und auch platziert wurden. In nächster Zeit wird man bestimmt noch öfter von Friesen im Dressursport hören, denn die jetzigen Nachkommen von einigen Hengsten haben nicht mehr ganz die schwere Exterieur des barocken Friesen.
Zu guter Letzt sollte man die Freizeitreiterei nicht vergessen. Sie war es schlieÜlich, die den Friesen "vorm Aussterben" rettete. Der Friese eignet sich ideal für den Ausritt im Gelände. Er ist robust, nicht ängstlich und ausdauernd. Kilometerlange Galoppstrecken sind zwar nicht so sein Ding, denn sein Lungenvolumen ist rund ein Drittel kleiner als bei anderen Warmblutrassen. Aber dies ist bedingt durch seinen Körperbau.
Am wenigsten wird man den Friesen auf einem Springturnier sehen, was nicht heiÜt, dass er nicht springen kann. Das kann er wohl und zwar sehr gut, aber auch dies ist durch seinen Körperbau bedingt. Zum einen sind die Friesen in der Regel nicht so hoch und zum anderen ist der schwere Knochenbau nicht so ideal zum Springen geeignet. Ferner sind sie durch ihre "Masse" auch nicht so wendig im Parcours wie andere Rassen.
Die meisten Friesenhengste sind zwischen 1,58 m und 1,68 m groÜ. Stuten sind ca. 5 cm kleiner, es gibt aber auch Hengste, die über 1,70 m groÜ werden.
Der Friese besitzt einen kleinen edlen Kopf auf einem hoch angesetzten Hals und eine breite Brust. Er hat einen mittellangen Rücken, eine runde, meist gespaltene Kruppe und dicke trockene Gelenke. Auffallendstes Merkmal ist die lange lockige Mähne, die teilweise bis zum VorderfuÜwurzelgelenk reicht, der lange Schopf, der bis über die Nüstern reichen kann und der lange Kötenbehang an den Beinen sowie ein dichter, langer Schweif. Deshalb sieht man auch sehr viele Friesen, denen ein französischer Zopf geflochten wird, damit er sich beim Grasen oder Reiten nicht die Mähne herausreiÜt.
Die meisten Friesenhengste sind zwischen 1,58 m und 1,68 m groÜ. Stuten sind ca. 5 cm kleiner, es gibt aber auch Hengste, die über 1,70 m groÜ werden.
Der Friese besitzt einen kleinen edlen Kopf auf einem hoch angesetzten Hals und eine breite Brust. Er hat einen mittellangen Rücken, eine runde, meist gespaltene Kruppe und dicke trockene Gelenke. Auffallendstes Merkmal ist die lange lockige Mähne, die teilweise bis zum VorderfuÜwurzelgelenk reicht, der lange Schopf, der bis über die Nüstern reichen kann und der lange Kötenbehang an den Beinen sowie ein dichter, langer Schweif. Deshalb sieht man auch sehr viele Friesen, denen ein französischer Zopf geflochten wird, damit er sich beim Grasen oder Reiten nicht die Mähne herausreiÜt.
Der Friese ist temperamentvoll, aber ehrlich, im Umgang sehr gutmütig (auch die Hengste) und er ist sehr menschenbezogen. Ausserdem ist er unheimlich neugierig, lernwillig und ehrgeizig. Doch trotz seiner Anhänglichkeit lässt sich der Friese vom Menschen nicht alles gefallen und sie können sehr nachtragend sein. Ein einmal ungerecht behandelter Friese kann seinen Reiter schon mal mit Nichtachtung strafen. Dann kann der Reiter nur mit viel Geduld das Vertrauen seines "eingeschnappten" Friesens zurückgewinnen. Furioso Northstar

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Mittelgroßes Reitpferd im Typ eines Halbblut-Hunters. MittelgroÜer, edler Kopf, ausreichend langer und korrekter Hals. Die Schulter befriedigt in Länge und Lage, der Rist ist gut ausgeprägt und geht in einen stabilen Rücken über. Die Kruppe ist gut bemuskelt, jedoch häufig etwas kurz, dabei leicht abfallend. Bei guter Tiefe und Breite im Langformat stehendes Pferd. Klare, harte Beine, kein Behang, harte Hufe. Die Gangmechanik ist nur selten für den groÜen Sport ausreichend, die Ausdauer und Härte jedoch vorzüglich; Springvermögen gut durchschnittlich. GröÜe um 160 cm StockmaÜ. Farben: Braun in allen Schattierungen.
1835 wurde der Vollblüter Furioso im Gestüt des Grafen Karolyi geboren. Er ging nach kurzer Rennlaufbahn 1841 in das Gestüt Mezöhegyes. Dort zeugte er mit Stuten verschiedener Herkunft ausgezeichnete 176 Pferde, die zur Stammherde der Rasse wurden. 1852 kam der Vollblüter North Star aus England nach Mezöhegyes und gründete ebenfalls eine Linie von harten, ausdauernden Kavalleriepferden. 1885 wurden die Populationen zur Rasse Furioso-North Star vereinigt, aber im Laufe der Zeit verlor letztere an Bedeutung. Mit der Umzüchtung zu einem modernen Sportpferd fanden in jüngerer Zeit auch deutsche Beschäler Verwendung. Die im oberbayerischen Gestüt Leutstetten gezüchteten Sárvárer, ein Schlag dieser Rasse, wurden 1982 dem ungarischen Staat geschenkt.
Seite erstellt am : 27.03.2011 um 03:30
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