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Pferderassen I
 Indisches Halbblut/Indian Bred

Der fein gegliederte Kopf mit den großen, beweglichen Ohren sitzt mit dem mittellangen Hals auf schrägen Schultern. Das Gebäude ist harmonisch gut proportioniert, der gerade Rücken geht in eine bemuskelte Kruppe über, die Brust bietet viel Gurttiefe.
Araber, Waler und Vollblüter flossen in die Zucht des Indianbred ein. Die Zucht begann mit der britischen Kolonialherrschaft in Indien, um zu Zwecken der Armee ein geeignetes Kavalleriepferd zu erhalten. Zu Beginn, etwa um 1800, bestanden die ersten Pferde aus Kreuzungen von Baluchi-, Kabuli- und Kathiawaripferden, ab ca. 1900 gingen die o. a. Rassen in die Zucht ein.
Auch heute noch wird der weitaus gröÜte Teil der berittenen Streitkräfte in Indien mit dem Indianbred ausgestattet, genau wie früher findet die Zucht dieser Rasse fast ausschlieÜlich in den Armeegestüten statt. 
 Iomud

Die Zucht Iomud entstand von den alten Pferden Turkmeniens. Sie wurde durch den Stamm Iomud im Oasis Tashauz in Südturkmeninien entwickelt. Da die Zucht den Seitenbereich des Zuchtbereichs Turkmenien besetzte, wurde er durch Steppenzucht beeinflußt. Während des 14. Jahrhunderts wurde er durch Arabereinkreuzung beeinfluÜt. Im Gegensatz zu dem Akhal-Tekenern wirden die Pferde in Herden im Üdland und Halbwüsten gehalten.

 Iranisches Pferd

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Einheimische Landrasse von großer Variationsbreite des Typs. Je nach Zuchtgebiet variiert das Exterieur, vor allem in GröÜe und Körperbau. Die Pferde sind meist nicht sehr groÜ, jedoch kräftig, robust und stark. Daneben gibt es auch den gefälligen, eleganten Typ mit deutlich sichtbar orientalischem Einschlag. Alle Grundfarben vertreten.
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Eine sehr alte "Gebrauchsrasse", die seit vielen Jahrhunderten existiert und in sich das Blut der schiedlichsten Rassen vereint. Augefangen vom Kaspischen Pony, dem Kurden und Turkmenen bis zum Araber. Das Iranische Pferd wird sowohl im Gebirge als auch in den für die Landwirtschaft genutzten Tälern und Ebenen gezüchtet und für alle vorkommenden Zwecke verwendet. Als Packpferd muss es schwere Traglasten durch unwegsame Gebirgsregionen tragen und im Flachland schwer beladene Karren ziehen. Aber auch als Reittier wird es benutzt. Der Gebrauch allein bestimmt bis in die Gegenwart den Wert und das Erscheinungsbild des Iranischen Pferdes. Die National Horse Society of Iran bemüht sich, die Rasse zu erhalten und zu verbessern.
Herkunft: Iran
Es hat ein StockmaÜ um ca 150 cm, ist ausdauern, wiederstandsfähig, trittsicher und zäh. Als Reit-, Pack-, und Zugpferd wird es vorwiegend in der Landwirtschaft eingesetzt. 
 Iranisches Vollblut

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Herkunft:
Iran
Stockmaß:
um 160 cm
Charakter:
Verwendung:
Auf Schnelligkeit und Härte gezüchtetes Rennpferd, gefragter Veredler für die Warmblutzucht
Besonderheiten:
Raumgreifende Bewegung und vorzügliches Galoppiervermögen
Drahtige Erscheinung im mittleren Rahmen mit gefälliger Oberlinie. Ausdrucksvoller, trockener Kopf mit geradem Profil, groÜen, lebhaften Augen, mittelgroÜen Ohren, weiten Nüstern. Gut angesetzter, gerader Hals, lange, schräge, gut bemuskelte Schulter, markanter, trockener Widerrist. Tiefer, gut gerippter Rumpf, mittellanger, muskulöser Rücken, leicht abgeschrägte Kruppe, trockenes, stabiles Fundament, gut entwickelte Gelenke und gesunde, harte Hufe. Feines, weiches Langhaar. Braune, Schwarzbraune herrschen vor.
Die Zucht des Englischen Vollblutes ist im Iran noch jung, da in der Vergangenheit für Rennen vor allem die auf Schnelligkeit und Härte gezüchteten Araber und Turkmenen, d. h. Achal-Tekkiner und Jomuds verwendet wurden. Die von der Royal Horse Society begonnene Vollblutzucht wird von der 1972 gegründeten National Society of Iran erfolgreich mit qualitätsvollen Hengsten und Stuten fortgesetzt, unterstützt durch eine sorgfältig planende Gestütsverwaltung und ausgezeichnete Haltungsbedingungen. 
 Irish Draught

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Der Name Irish Draught Horse«, also Irisches Zugpferd, stimmt heute eigentlich nicht mehr, denn das Pferd läßt sich gut reiten und hat vor allem eine besondere Vorliebe fürs Springen. Allerdings wurde es zu Beginn seiner Geschichte tatsächlich von irischen Bauern für leichte Zugarbeit, allerdings auch schon als Reitpferd gezüchtet. In der heutigen Zeit wird das Pferd häufig mit Vollblütern gekreuzt, wodurch u.a. hervorragende Hunter und Sportpferde entstehen. Die Ursprünge des Irish Draught sind leider unbekannt, aber man nimmt an, daÜ es sich aus den Connemaraponys entwickelt hat, die aus ihrer kargen Heimat in bessere, üppigere Gegenden Irlands gebracht wurden. Es ist allerdings auch möglich, dassdas Irish Draught aus importierten Vollblüterhengsten, die sich mit bodenständigen Stuten gepaart haben, entstanden ist, wobei die Stuten selbst schon spanisches oder arabisches Blut in sich hatten. Vor 1850 wurde die Rasse als ein langes, niedrig gebautes Tier, das kaum gröÜer wird als 155 cm, mit kurzen, kräftigen, trockenen Beinen, viel Kaliber und Substanz, mit kurzem Rücken, kräftiger Lendengegend und ebensolcher Hinterhand, abfallender Kruppe, ziemlich steilen Schultern, kräftigem Hals und hübschem, kleinem Kopf« beschrieben. Sie hatten eine kräftige und flache Aktion, jedoch ohne jede Anmut, konnten aber immer schon gut traben und galoppieren und waren vor allem ausgezeichnete Springer. 1847 zerstörte das irische Hungerjahr fast die ganze Zucht und die übriggebliebenen Pferde wurden nicht gerade verbessert durch Zufuhr von Clydesdale- bzw. Shire-Blut. Später nahm sich das Landwirtschaftsministerium der Zucht an. Heutzutage ist das Irish Draught ein beliebtes, gutes, aktives Gebrauchspferd geworden.
1917 wurde das Stammbuch angelegt und 1976 wurde die Irish Draught Horse Society gegründet, die sich der Zucht dieses Pferdes verschrieben hat. In GroÜbritannien, wohin etliche Pferde exportiert worden waren, wurde die Zucht lange Zeit nicht anerkannt. Das Pferd war nur ein Typ, keine eigenständige Rasse. Doch auch hier gibt es seit 1979 nun eine britische Gesellschaft als Pendant zur irischen. Die British Society hat sehr strenge Vorschriften für Zuchthengste und -stuten aufgestellt. Nebenbei gibt es noch eine Registrierung von Pferden, die nachgewiesenermaÜen Irish Draughts sind, aber (noch) keine Papiere haben.
GröÜe: zwischen 160 und 170 cm.
Farbe: Braune, Füchse, Schimmel.
Kopf: klein, mit intelligentem Ausdruck, im Huntertyp stehend.
Gebäude: tiefe Brust mit schrägen Schultern. Ovaler Brustkorb. Kurzes, glattes Fell. Hoch angesetzter Schweif
GliedmaÜen: trocken mit guten, flachen Röhren. Nicht zu groÜe FüÜe bzw. Hufe. Kein Kötenbehang.
Aktion: frei und gerade. 
 Irisches Jagdpferd/Irish Hunter

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Keine eigene Rasse, sondern ein Halbbluttyp. Produkt der Kreuzung zwischen Irish Draught oder Cleveland Bay, Clydesdale, Welsh Cob oder Connemaras Vollbluthengsten. Steht im klassischen Jagd- und Springpferdetyp.
Meist hübscher vollblutähnlicher Kort auf mittellangem Hals; lange, schräge Schulter, kräftiger Rücken; viel Gurttiefe; muskulöse, abfallende Kruppe, oft etwas überbaut; stabile Beine, harte Hufe.
Mit dem Beginn der Fuchsjagden im England und Irland des 18. Jahrhunderts, die auch dem Bürgerstand offen waren, wurden vermehrt zuverlässige Jagdpferde benötigt. Hierfür boten sich das englische Vollblut und die jeweiligen Landstuten an. Entscheidend war allein die Leistungsfähigkeit.
Herkunft:
Irland
Stockmaß:
verschieden, aber meist zwischen 150 und 165 cm
Charakter:
er soll Springvermögen besitzen, überaus geschickt und sehr mutig sein; zäh und ausdauernd; dabei intelligent und freundlich; willig und umgänglich; sehr reaktionsschnell; trittsicher.
Verwendung:
ausgezeichnetes Jagd- und Springpferd
Besonderheiten:
Wichtig ist, dass er seinen Reiter auf jedem Gelände sicher und furchtlos über alle Hindernisse trägt.

 Irish Tinker

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Exterieur:
Der Tinker ist ein mittelgroßes, kräftiges Allzweckpferd von attraktiver Scheckfarbe, aber wenig einheitlichem Typ. Meist groÜer Kopf mit leicht geramstem Profil und langen Ohren, einem kräfigen Hals, kurz bis ausreichend lang und einer breiten, langen Schluter, oft steil gelagert und mit wenig Rist. Langer, breiter, tonniger Rumpf, eine kräftige und breite Kruppe (oft Spaltkruppe), leicht abfallend. Stabiles Fundament, derbe Gelenke, viel Behang, groÜe, flache Hufe, kurze Fesseln, klare Sehnen. Meist üppiges Langhaar. Der Tinker ist ausdauernd im Schritt und Trab, hat eine runde, fleiÜige Aktion und oft gutes Galoppier- und Springvermögen. Er ist ein genügsames, verläÜliches Pferd für Zug- und Reitzwecke. Fast ausschlieÜlich Plattenschecken; GröÜe zwischen 135 und 150 cm StockmaÜ.
Geschichte:
Die englischen und irischen Tinker (Kesselflicker) sind Nachfahren der ursprünglich osteuropäischen Zigeuner. Sie besaÜen bis tief in das vorige Jahrhundert kaum Pferde, sondern nur Esel. Die Travellers oder Romanies (fahrende Leute oder Roma) muÜten sich dann mit Pferden begnügen, die sie auf dem Tauschwege oder um billiges Geld erstehen konnten. Unter diesen waren zahlreiche gescheckte Rassepferde, die wegen ihrer Zeichnung nicht eingetragen werden konnten. Nach dem 2. Weltkrieg begann man, diese attraktiven Tiere bewuÜt auf Farbe und Qualität zu selektieren. Es existiert zwar kein Stutbuch, jedoch gibt es einen "inoffiziellen" Standard, und diesem nicht entsprechende Tiere werden nicht behalten. EinfluÜ auf die Zucht hatten sowohl Clydesdales wie auch Dales und Fell Ponys, in jüngerer Zeit auch Welsh Cobs und Traber. 
 Irish Sport Horse

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Kräftiges, harmonisches Gleichgewichtspferd mit gutem Fundament. Schöner, ausdrucksvoller Kopf mit breiter Stirn, gut gesetzten Ohren, klaren, kühnen Augen. Gut geformter Hals, tiefe, geräumige Brust, schräge Schulter, kurzer Rücken mit langer, muskulöser Kruppe. Trockene stabile Gliedmaßen mit breiten, flachen Gelenken und gesunden, gut geformten Hufen. Alle Grundfarben.
Das Irish Sport Horse (ISH) ist das gelungene Produkt einer "Gebrauchskreuzung" auf der Basis des eleganten, schnellen Vollblüters mit dem vielseitigen Irish Draught Horse. Im Laufe der Jahre wurden nach 1945 vor allem aus den bewährten Hunter-Linien die Pferde mit besonders hervorragenden Anlagen und Fähigkeiten für den Spitzensport, vor allem für das Springreiten und die Military, sorgfältig und unter Beachtung strenger Leistungskriterien für diesen neuen Typ des Irländers selektiert und 1970 im Irish Sport Horse Studbook erfasst. Die Hauptlinien gehen auf in der Hunterzucht bewährte Draughts und Vollblüter zurück, doch auch das Blut im Leistungssport bewährter europäischer Rassen ist zu finden. Alle in der Zucht verwendeten Hengste werden in allgemeinen und in zentralen Leistungsprüfungen, zuerst als 3jährige und dann nochmals als 4jährige 12 Wochen lang sorgfältig geprüft, - mit dem Erfolg, dass das Irish Sport Horse nach der Wertung der World Breeding Federation for Sport Horses (WBCSH) für die Jahre 1994-1997 an führender Stelle steht. 
 Isländer

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Islandpferde wurden 941 n.Chr. Geburt auf der Insel Island zum ersten Male erwähnt, wohin sie von den Wikingern als Trag- und Fleischtiere gebracht worden waren. Das temperamentvolle, anspruchslose und harte Pferd fällt durch seine speziellen Gangarten auf. Neben den drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp soll der Isländer in der Lage sein, Paß zu gehen und zu tölten. Der PaÜ zeichnet sich durch die gleichseitig gleichzeitige FuÜfolge aus, während der Tölt als schnelle Viertaktfolge, aus dem Schritt heraus entwickelt, zu betrachten ist. Der Tölt ist eine für den Reiter äuÜerst ermüdungsfreie Gangart.
Das zwischen 125 und 145 cm groÜe Islandpferd kommt in allen Farben vor. Es ist ohne weiteres in der Lage. auch schwere Erwachsene zu tragen.
Das die Islandpferde in Deutschland FuÜ fassen konnten, ist vor allem der Hippologin Ursula Bruns zu verdanken. Die unermüdliche Predigerin wider den Zeitgeist importierte ehemals einige der exotischen und vielseitigen Insulaner und zog durch Deutschland, um deren Vorzüge bekannt zu machen.
Islandpferde eignen sich zum fahren, Dressur- und Wanderreiten, tölten, rennen oder einfach entspannt durch den Wald bummeln. Heutzutage sind sie selbst unter dem Westernsattel keine Seltenheit mehr.
In einer Zeit wo Begriffe wie "ReitspaÜ" und Forderungen wie "artgerechte Haltung" in aller Munde sind, ist es kaum zu glauben, welche Revolution die Islandpferde auslösten. Sie waren die einzige Alternative, die es zur traditionellen Reiterei gab. Sie brachten den Leuten die Natur, den unbekannten Tölt und die Offenstallhaltung.
Längst gelten die "Isis", wie sie meist liebevoll von ihren Besitzern genannt werden, als robuste, gutmütige Familienrösser, die zu erstaunlichen Leistungen fähig sind und auf denen ein entspannteres Naturerlebnis als auf vielen GroÜpferden möglich ist.
Als Beleg für die Härte dieser Rasse dient auch ihre Insel-Herkunft. Im Verlauf von rund 1000 Jahren (seit 1904 besteht auf Island ein Pferdeimport-Verbot) paÜte sich das kleine Pferd an die gnadenlosen Lebensbedingungen perfekt an. Wer überleben wollte, muÜte mit wenig Futter unter extremen Klimabedingungen auskommen. Die natürliche Selektion - nur die härtesten und widerstandsfähigsten kamen durch - sorgte für eine extreme Gesundheit.
Islandpferde besitzen neben ihrer Härte auch einen tadellosen Charakter. Da die Hengste inmitten der Herde im Natursprung decken und die Fohlen auch auf der Weide zur Welt kommen, lernen die Vierbeiner vom ersten Tag an ein einwandfreies Sozialverhalten, was sich später im Umgang mit dem Menschen äuÜert: Rüpel und neurotische Hecktiker sind äuÜerst selten.
Wer allerdings einen Isländer einreiten oder gar Züchten möchte, braucht Zeit. Als Angehörige der spätreifen Rassen sollten sie frühestens mit vier, beser noch mit fünf Jahren angeritten werden. Dafür erreichen sie nicht selten ein Alter von 30 Jahren. Auch auf Tunieren sind 20-jährige "Veteranen" noch immer für die vorderen Plätze gut.
Bei aller Robustheit sind Islandpferde nicht vor Krankheiten gefeit. Die bekannteste ist wohl das Sommer-Ekzem. 
 Israelisches Pferd

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Eine junge Rasse mit deutlich erkennbarem arabisch-orientalischen Blutanteil und großen Typvariationen. Typisch ein verhältnismäÜig langer, trockener Kopf, mittellanger Hals, kurzer Rumpf, korrektes, stabiles Fundament. Vorherrschend Schimmel, Braune und Füchse.
Zucht und Haltung von Pferden reichen weit in die Geschichte Israels zurück. Schon König Salomo (972-932 v. Chr.) legte für seine 12.000 Reiter und zur Bespannung der 1.400 Wagen "Wagenstädte" an. Pferde wurden in Ügypten gekauft oder waren als "Strandgut` kriegerischer Nachbarvölker im Lande geblieben. Mit dem Untergang des alten Israel endete die Glanzzeit der Pferdezucht. Danach gab es in Palästina keine geordnete Pferdezucht mehr. Die im Lande vorhandenen Pferde waren überwiegend arabisch-orientalisch beeinflusste "small horses". Durch den 1. Weltkrieg kamen mit den australischen Truppen Waler und in der britischen Mandatszeit Vollblüter, Hunter und andere Rassen aus England nach Palästina und beeinflussten die lokalen Schläge. Nach der Unabhängigkeit wurden aus Europa und den USA etwa 2.000 Pferde eingeführt, darunter Shagyas, Norweger, Quarter Horses, Morgans und viele andere, die sich mit den im Land vorhandenen vermischten. Der nachhaltigste Einfluss ist aber über viele Jahrzehnte vom arabischen Pferd ausgegangen. Das Local Horse Stud Book, in das auch Pferde ohne Pedigree aufgenommen werden, wurde 1972 eröffnet. Die Registrierung war der erste Schritt zur Konsolidierung der jungen Rasse als Basis für eine moderne Sportpferdezucht.
Herkunft:
Israel
StockmaÜ:
145 bis 155 cm
Charakter:
Guter Charakter, energisch, umgänglich
Verwendung:
Besonderheiten:
Gute Grundgangarten und Springanlagen

 Italienisches Kaltblut

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Herkunft:
Italien
Stockmaß:
150 bis 160 cm.
Charakter:
Lebendig, sanft
Verwendung:
Landwirtschaftliche Arbeit. Fleischverarbeitung
Besonderheiten:
Edler, langer Kopf. kurzer, geschwungener Hals, kräftige Schultern, tiefe, breite Brust. robuster Körper mit breitem, flachem Hinterteil. abgerundete Hinterhand, muskulöse Beine, etwas Kötenbehang
Gangmechanik:
Knapp mittelgroÜes, kompaktes Kaltblut. Nobler Kopf mit geradem Profil und kleinem Maul, lebhafter Ausdruck. Hoch aufgesetzter, schwerer Hals mit schöner Linie, Mähne und Schopf dicht. Schräge, wuchtige Schulter, wenig Widerrist, breite Brust. Genügend tiefer Rumpf, kurzer Rücken, manchmal auch lange, vorgetiefte Rückenlinie. Kräftige Nierenpartie, abfallende, gut gerundete Spaltkruppe. Häufig offene Gelenkswinkel, steile Hinterhand. Solides Fundament mit etwas Behang, steile Fesseln mit groÜen, engen Hufen. Gute Aktion im Schritt und besonders im Trab. Farbe meist Fuchs mit hellem Langhaar, seltener Rotschimmel oder Braune.
Das Italienische Zugpferd entstand im 19. Jahrhundert im Norden und in der Mitte Italiens. Aus den Kreuzungen zwischen Vollblut-, Hackney- und Araberhengsten mit einheimischen Stuten entstand ein schnelles und aktives Arbeitspferd. Den gröÜten Einfluss auf diese Rasse hatte aber der Bretone, mit dem man es im frühen 20. Jahrhundert kreuzte, um ein schweres, kräftigeres Pferd zu erhalten.
Sein Tempo, seine Energie und seine Bereitschaft zur Arbeit machten ihn für die italienischen Bauern in der Zeit vor der Mechanisierung unverzichtbar. Heute besteht für diese Art Arbeit nur noch wenig Bedarf; die Zahl der Italienischen Zugpferde nimmt ab, und sie werden gegenwärtig im wesentlichen nur noch für die Fleischgewinnung gezüchtet. 
 Italienisches Reitpferd

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Wie der Name schon sagt, ist seine Heimat Italien. Bei einer Größe von 160 bis 168 cm, einem zuverlässigen, intelligenten, unerschrockenen Charakter ist das "Sella Italiano" ein vielseitiges Sportpferd. Gute Bewegungen in allen Gangarten.
Solides, harmonisches Reitpferd im Rechteckformat und mit gefälliger Oberlinie. MittelgroÜer, trockener Kopf, gut angesetzter Hals und muskulöse, schräge Schulter. Langer, markanter Widerrist, elastischer Rücken mit guter Sattellage, breiter, tiefer Rumpf mit guter Rippenwölbung, schräge Kruppe und stabiles, trockenes Fundament. Alle Grundfarben vertreten.
Ühnlich dem des Deutschen Reitpferdes steht die Rassebezeichnung Sella ltaliano für das unter dem Zwang der Verhältnisse geänderte Zuchtprogramm der italienischen Warmblutzucht. Wie überall in Europa, ging der Bedarf an warmblütigen Reit- und Zugpferden zurück und der Bedarf an Sportpferden nahm zu. Es ist den italienischen Züchtern weitgehend gelungen, das Blut der bewährten italienischen Rassen für den Typ des modernen italienischen Sportpferdes zu verschmelzen. Ob Salerner, Sanfratellanos, Maremmanos, Murgeser oder Anglo-Araher von Silizien und Sardinien, alle haben das Blut ihrer bewährten Stämme eingebracht. Als Veredler wurden u. a. Pferde aus Frankreich, Irland, Deutschland, Niederlanden sowie Vollblüter verwendet.Mit Hilfe des bereits. 1960 entwickelten Zuchtprogramms der Landesstelle für die Zucht des italienischen Pferdes ist es trotz anfänglicher Typvariation gelungen, ein im Typ einheitliches, edles Pferd zu züchten.
Seite erstellt am : 27.03.2011 um 03:30
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