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Pferderassen P
 Paint Horse

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Herkunft:
USA
Stockmaß:
150 bis 155 cm
Charakter:
Spezialzucht des American Quarter Horse, Schecke mit athletischem Körperbau, wendig, spurtstark, leistungsbereit bei gelassenem Temperament und ruhigem Wesen
Verwendung:
Westernreiten, Wanderreiten, Familienpferd
Besonderheiten:
Gangarten: Schritt, Trab, Galopp
Gangmechanik:
raumgreifende, aber flache und deshalb für den Reiter bequem zu sitzende Bewegungen, sehr beweglich, gewaltige Schubkraft der Hinterhand
Mit dem des Quarter Horses identisch. Gehört damit auch zur Gruppe der Western Horses und muss mindestens die Anlage zur Scheckvererbung in sich tragen. Ansonsten gibt es drei Zeichnungsmuster: Overo, Tobiano und Tovero.
Paints haben den gleichen Ursprung wie Quarter Horses, die auf die spanischen Pferde zurückgehen, die von den Konquistadoren Anfang des 16. Jahrhunderts mitgebracht worden waren. Unter diesen befanden sich auch einige Schecken, die ebenso wie die restlichen Pferde nach dem Abzug der Spanier verwilderten und sich als Mustangs erhalten haben. 1962 wurde die American Paint Association gegründet. 
 Palomino

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Herkunft:
USA
Stockmaß:
gewöhnlich über 140cm
Charakter:
Unterschiedlich
Verwendung:
Freizeitpferd, Farmpferd, Rodeos
Besonderheiten:
In der Regel Reitpferd oder Pony
Reine Farbrasse, zu den Westernpferden zählend. Die Eintragung ins Stutbuch erfolgt hauptsächlich aufgrund der Farbe. Allgemeine Merkmale und Anforderungen: GröÜe nicht unter 148 cm StockmaÜ, von den amerikanischen Reitpferderassen abstammend, kein Pony- oder Kaltblut im Pedigree. MittelgroÜes, vielseitiges Reitpferd im Pleasure-, Riding- oder Stocktyp. Kopf gerade oder arabisiert, gute Schulter, tragfähiger Rücken. Manchmal etwas feines Fundament, oft helle Hufe, kein Behang. Farbe ausschlieÜlich Isabellen mit hellem Langhaar und dunklen Augen.
Der Palomino ist wegen seiner wunderbaren Farbe auf der ganzen Welt sehr beliebt. Er wird weniger über den Körperbau als über die Farbe definiert; da man keine artenreine Züchtung betreibt, wird er nur in den USA als eigenständige Rasse anerkannt. In anderen Ländern wird er als Art geführt, auÜerdem gibt es Palomino - Gesellschaften und Zuchtbücher.
Man nimmt an, dass die Anfänge der Palominos im alten China liegen, da die frühen Herrscher dort der Sage nach goldene Pferde geritten haben. Nach Amerika sind sie jedenfalls mit den spanischen Siedlern gekommen. Nachdem die Spanier besiegt und ihre Pferde weggelaufen waren, vermischten sich die Palominos mit den wildlebenden Mustangs Nordamerikas. Später wurden sie dann aus den Herden der Wildpferde herausgefangen und von Cowboys geritten.
Ein Palomino sollte die Farbe einer frisch geprägten Goldmünze haben, auch wenn in den USA etwas hellere und etwas dunklere Schattierungen akzeptiert werden. Die Mähne muss weiÜ sein.
In Nordamerika wurde der Palomino als Reitpferd von besonderer Qualität gezüchtet. Dort wird er bei der Fährtenjagd, bei der Arbeit mit Viehherden und bei Rodeos eingesetzt. In GroÜbritannien werden Palomino - Ponys heute gern als Reitpferde für Kinder benutzt.
Der Albino gehört in den Vereinigten Staaten zu den anerkannten Farben. Man züchtet ihn hier schon seit dem frühen 20. Jahrhundert. Mit groÜer Wahrscheinlichkeit stammt er vom Araber - Morgan ab. Er ist schon seit mehreren Generationen reinrassig 
 Panje Pferd

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Herkunft:
Polen, Osteuropa, Russland, Ukraine
Stockmaß:
zwischen 130 und 148 cm
Charakter:
Unübertroffen an robuster Härte und Leistungsfähigkeit, dazu gesund, fruchtbar, genügsam und anspruchslos in Haltung und Pflege.
Einen einheitlichen Rassetyp gibt es beim Panje nicht. Die Tiere sind sehr robust und von einer ungewöhnlichen Härte und Leistungsbereitschaft. Die Stammform des meist aus planlosen Kreuzungen entstammenden Pferdes ist der Konik. Von diesem hat er das Aussehen und die GröÜe. Die typischen Farben sind dunkelgrau und mausgrau sowie Falbtöne, nicht selten Aalstrich, Schulterkreuz und Wildstreifen an den GliedmaÜen.
Hinter dem Namen Panje, der von Pan = Herr abgeleitet, Herrchen bedeutet, steht kein einheitlicher Rassebegriff. Im Gegensatz zum Huzulen und Konik ist das Panje Pferd ein primitives Landpferd. Es ist ein wildes Rassegemisch, angefangen vom Wildpferd mit Aalstrich, Schulterkreuz und Zebrastreifen über Vollblüter, Araber, Warmblüter und sogar Kaltblüter bis zu seiner Stammform, dem Konik. Es hat sich aber die robuste Härte des Wildpferdes und die edle Leistungstreue des Arabers bewahrt. Wegen seiner uneinheitlichen Anlagen hat es über Osteuropa hinaus keine Verbreitung gefunden. In kleinen osteuropäischen landwirtschaftlichen Betrieben wird es seinen Platz noch einige Zeit behaupten können, aber auf Dauer seiner Stammform, dem Konik, weichen müssen. 
 Paso Fino

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Exterieur:
Die Pasos sind kleine (Stockmaß zwischen 1,40m und 1,52m), dralle Pferde mit viel Eleganz, einem ausdrucksvollen, mittelgroÜem Kopf, welcher gerade oder ganz leicht geramst ist. Der Hals ist hoch aufgerichtet und kräftig, die Schultern lang und schräg, der Widerrist wenig ausgeprägt. Die Brust sollte tief, aber nicht extrem breit, der Rücken kurz, stabil und tragfähig sein. Die Kruppe ist dabei rund, leicht abfallend und sehr muskulös.
Die Beine der Pasos sind fein aber stabil und mit ausreichend groÜen Gelenken, die Hufe klein und hart. Sie haben eine eifrige, ausdauernde Aktion, in den Grund- sowie in den Spezialgangarten, sind sehr trittsicher und wendig.
AuÜer Schecken sind alle Farben vertreten.
Geschichte:
Die beiden Rassen Paso Peruano und Paso Fino unterscheiden sich nur unwesentlich und haben auch eine gemeinsame Wurzel. Beide Rassen gehen auf iberische Pferde aus der Anfangsperiode der Conquista zurück, die ziemlich rein erhalten und auch weiterhin auf ihre ursprünglichen Eigenschaften (Rittigkeit, Tölt) hin selektiert werden. Unterschiedlich sind die Zuchtgebiete der beiden Pasos. Der Fino wird in der Dominikanischen Republik, in Puerto Rico und in Kolumbien gezogen, der Peruano dagegen stammt aus Peru.
Die auf Schauen bewerteten Gänge sind der Paso fino (Tölt im Schritttempo), der Paso corto (Tölt im Trabtempo) und der Paso largo (schneller Tölt). 
 Paso Peruano

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Herkunft:
Peru
Stockmaß:
145-155 cm
Charakter:
Gut bemuskeltes, mittelgroÜes Pferd mit viel Adel, schmalem Kopf mit geradem bis konvexem Profil und langer Mähne; hoch aufgesetzter Hals, leichtrittiger Naturtölter
Verwendung:
Wanderreiten, Gangpferdeturniere, Familienpferd
Besonderheiten:
Naturtölt in den Variationen Paso Llano (Viertakt) und Sobreandando (PaÜtölt), Schritt, Galopp (PaÜ und Trab können vorkommen, sind aber nicht erwünscht)
Gangmechanik:
leichtfüÜig, flieÜend, auffälliger ??Termino" (aus der Schulter nach auÜen schwingende Vorhandbewegung)
Der Peruanische Paso ist die bekannteste der südamerikanischen Paso-Rassen, die sich aus dem Andalusier, Berber und dem spanischen Jennet entwickelt haben, die wiederum mit den spanischen Eroberern kamen.
Die Peruaner brauchten ein Pferd, das sie bequem über weite Strecken in rauem und gebirgigem Gelände trug. 300 Jahre lang pflegten sie diese Rasse sorgfältig. Die Besonderheit des Peruanischen Pasos ist die auffällige Gangart, die vermutlich von den spanischen Jennets weitervererbt wurde. Es handelt sich dabei um einen lateralen Viertakt-Gang, bei dem die Vorderbeinen einem Bogen schwingen, während die Hinterbeine lange, gerade Schritte machen. Die Hinterbeine berühren den Boden kurz vor den Vorderbeinen; dadurch entsteht eine gleichmäÜiger PaÜgang, den das Pferd über viele Kilometer mit einem Durchschnittstempo von etwa 18 km/h einhalten kann.
Die hohen Gebirge und weiten Strecken erforderten sehr zähe und ausdauernde Tiere. Bei Züchtungen achteten die Peruaner besonders auf Pferde mit gutem Paso-Gang und auf solche, die sowohl stolz als auch sanftmütig waren. Durch diese Auslese entstand eine Rasse, die robust und unempfindlich, dabei aber einfach zuzureiten und zu halten war. Wegen seines bequemen, leichten Ganges und seines Temperaments gewinnt der Paso überall auf der Welt neue Freunde. 
 Paneia Pony

Herkunft:
Griechenland
Stockmaß:
nicht über 141 cm
Charakter:
arbeitswillig, gutmütig, auÜerordentlich hart, genügsam
Verwendung:
Landwirtschafts- und Transportponys
Klein, derb, leicht orientalischer Einschlag. Hübscher, gerader Kopf mit lebhaften Augen und spitzen Ohren; kräftiger Hals; gute Schulter; breite, tiefe Brust; wenig Widerrist; gerader Rücken mit runder, leicht abfallender Kruppe; viel Gurtentiefe; sehr harte, kräftige GliedmaÜen; harte, kleine, runde Hufe.
Aus dem Flusstal des Pinios auf dem Peloponnes stammendes, mittel groÜes Pony. Ansprechendes Exterieur, etwas klobiger Kopf, starker Körperbau und harte, feine GliedmaÜen; meist Braune, Füchse und Graue. Ausdauerndes Wirtschaftspony von groÜer Trittsicherheit und Tragfähigkeit, das in der Landwirtschaft und zur Maultierzucht verwendet wird. Man vermutet arabische Einkreuzungen zu Beginn des Jahrhunderts. 
 Pindos Pony

Leicht gebautes, orientalisch anmutendes Gebirgspony. Hübscher, gerader oder leicht ramsnasiger Kopf mit wachen Augen und lebhaften Ohren; muskulöser, gut aufgesetzter Hals mit kräftiger Schulter; wenig markierter Widerrist; kräftiger, gerader Rücken und abfallende Kruppe; klare, trockene Gliedmaßen mit harten, kleinen Hufen; häufig kuhhessige Stellung der GliedmaÜen.
In den Bergen von Thessalien und Epirus beheimatetes, knapp mittelgroÜes Pony uralter Herkunft. Kräftiges, trittsicheres Bergpony mit geradem Kopf, kompaktem Rumpf, guter Bemuskelung, bei abgeschlagener Kruppe. Dürftiges Fundament, Kuhessig, feine Knochen, harte Hufe. Häufig Braune und Schimmel. Als Tragtiere und zur Maultierzucht verwendet. Vermutlich orientalisiert. 
 Percheron

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Herkunft:
Frankreich
Stockmaß:
150 - 170 cm
Charakter:
Aktiv, Intelligent, gutmütig
Verwendung:
Zugpferd
Elegantes, harmonisches Kaltblutmodell. Fein modellierter, gerader Kopf, groÜe Augen und breite Stirn. Langer, schön gewölbter Hals, für ein Zugpferd ausgezeichnete Schulter und guter Rist; breite und tiefe Brust, tonniger Rumpf, Rücken und Nierenpartie fest und kurz, lange, leicht abfallende Spaltkruppe. Trockenes, gut bemuskeltes Fundament mit breiten, korrekten Gelenken und stabilen Röhren; harte Hufe, wenig Behang. Leichte, aktive Gänge mit hervorragendem Trab. Farben: Schimmel und Rappen.
Der Percheron ist weltweit das berühmteste und am häufigsten anzutreffende französische Zugpferd. Vor allem aber ist er in seinem Heimatland Frankreich beliebt. Seine Intelligenz und seine sanfte Art wecken bei seinen Bewunderern viel Enthusiasmus und Zuneigung. Bei der Züchtung wird sorgfältig auf Qualität und Reinheit der Rasse geachtet.
Die Percherons stammen aus dem Nordwesten Frankreichs, präziser: aus dem Gebiet von La Perche, das im Pariser Becken liegt. Die Rasse entstand vermutlich aus der Verbindung einheimischer Normannenpferde mit Arabern und anderen orientalischen Rassen, die von Mauren in Westeuropa zurückgelassen worden waren. Das Ergebnis war ein recht schweres Pferd, das von den Rittern des Mittelalters eingesetzt wurde. Später wurden die Percherons mit noch schwereren Zugrassen gekreuzt, um stattliche Arbeitspferde zu züchten.
Im 19. Jahrhundert machte den Percheron eine Beigabe von Araberblut agil und lebhaft. Eine kleinere Percheron-Art trägt den Namen Postier Percheron«.
Der Boulonnais, eine andere schwere Zugpferdrasse aus Nordfrankreich, hat zum Teil die gleiche orientalische Quelle, andalusisches Blut macht ihn aber dem Percheron sehr ähnlich. 
 Perser

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Herkunft:
Iran
Stockmaß:
150 cm
Charakter:
Intelligent, lebendig, freundlich
Verwendung:
Reiten, Veredelung anderer Rassen.
Besonderheiten:
GröÜerer Arabertyp; eleganter und kompakter Körper.
Bei den Araberpferden haben sich verschiedene Stämme entwickelt, die sich untereinander, je nach Klima, Lebensraum und nationalen Vorlieben, in Art und GröÜe unterscheiden. Der Perser ist in einer gemäÜigten Zone aufgewachsen; er ist gröÜer und weniger zäh als sein Cousin aus der Wüste und hat auch nicht das typische konkave Gesicht.
Pferdeknochen, die bei Ausgrabungen im westlichen Iran gefunden wurden, beweisen, dass der Araber dort lange gelebt hat, bevor er domestiziert wurde. Die Funde belegen auch, dass der Araber sich seit den vorgeschichtlichen Zeiten kaum verändert hat.
Der Persische Araber ist einer der ältesten reinrassigen Araberzweige, die es auf der Welt gibt. Durch sorgfältige Auswahl und durch Beachtung der Zuchtreinheit ist es gelungen, die Rasse auf hohem Niveau zu erhalten. Im Iran hat man jetzt andere Araberzweige unter der Rassenbezeichnung Plateauperser« zusammengefasst. Aus einer Kreuzung zwischen Plateauperser und Vollblut ist der Pahlavan entstanden 
 Peruano Argentino de Paso

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Herkunft:
Zuchtzentrum ist die Region Salta im nordwestlichen Argentinien.
Stockmaß:
140 bis 155 cm, Hengste nicht unter 145 cm
Charakter:
Genügsames, ausdauerndes, hartes Gaucho-Pferd mit genetisch fixiertem PaÜgang
Verwendung:
Ausgezeichnetes Freizeit- und Distanz-Pferd
Eleganter Kopf mit mäÜig konkavem Profil, breiter Stirn, feinen Ohren, groÜen, lebhaften Augen und kleinem Maul. Harmonisch proportionierter, breiter, kräftiger Hals, markanter Widerrist, tiefer Rumpf mit breiter Brust und guter Rippenwölbung. Mittellanger Rücken mit guter Sattellage und muskulöser, leicht geneigter, runder Kruppe. Stabiles Fundament mit kräftigen, trockenen GliedmaÜen, relativ lang gefesselt, harte Hufe. Schönes, fein gewelltes Langhaar. Alle Farben.
Auch die Vorfahren des Peruano Argentino de Paso kamen mit den spanischen Konquistadoren im 16. Jh. nach Peru/Südamerika. Von dort aus verbreiteten sie sich sehr schnell über den Kontinent und gelangten so auch nach Argentinien. Wie alle Pasopferde stammt somit auch der Peruano Argentino von spanischen, portugiesischen und berberischen Pferden ab. Wenn auch in neuerer Zeit das Blut europäischer und nordamerikanischer Rassen eingekreuzt wurde, blieb der ursprüngliche Genotyp der Rasse erhalten. Das ist vor allem Verdienst des Dr. F. Diez Barrantes und der von ihm gegründeten Züchtervereinigung Peruano Argentino de Paso mit Sitz in Salta, Argentinien. 
 Pfalz-Ardenner

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Herkunft:
Hauptzuchtgebiete sind die Pfalz und das Saarland mit den Zuchtzentren Landgestüt Zweibrücken und dem Pferdezentrum in Standenbühl, sowie die französischen Ardennen
Stockmaß:
um 157 bis 160 cm
Charakter:
Unkompliziert, guter Charakter, ruhiges Temperament
Verwendung:
Vielseitig verwendbar, Arbeitspferd für Land- und Forstwirtschaft und Freizeit mit korrekten Bewegungen, raumgreifendem Schritt, energischem, schwungvollem Trab
Kaltblutpferd im mittleren Rahmen. Ausdrucksvoller, kleiner, trockener Kopf mit kleinen Ohren und wachen Augen. Gut angesetzter Hals. Körper mit breiter, tiefer Brust, groÜer, schräger Schulter, gut bemuskelter, langer Kruppe und stark bemuskelter Hinterhand. Starkes Fundament mit trockenen, klaren GliedmaÜen und korrekten, harten Hufen. Schönes Langhaar, wenig Behang. Alle Farben.
Die Wurzeln des bodenständigen ??Pfälzer Ardenners" reichen bis in das 17. Jh. und zu dem durch Normänner und Ardenner verstärkten Landschlag der Pfälzer Bauern zurück. Schon früh traten die 1896 gegründete Kaltblutgenossenschaft Südpfalz und der 1906 gegründete Pferdezuchtverein Pfalz, der 1906 auch das Stutbuch für den rhein.- deutsch Kaltblüter eröffnete, für die Reinzucht ein, um mit dem vorhandenen unterschiedlichem Stuten- und Hengstmaterial Kaltblüter von absoluter Homogenität und Konformität zu züchten. Dies gelang erst so recht, als im Zweiten Weltkrieg im Landgestüt Zweibrücken auch Ardennerhengste aufgestellt wurden, die den Rassetyp des Pfalz-Ardenner-Kaltblutpferdes entscheidend prägten. Bekannte Vererber in den 50er und 60er Jahren waren die Hengste IIehlerI v. Successcur d'Horse, Gaburdin v. Gullus, Artist v. Gambin de Forest u. a. Die Motorisierung führte zum starken Rückgang des Zuchtbestandes. 
 Pintabian

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Herkunft:
USA
Stockmaß
148 bis 158 cm
Verwendung:
Beliebtes Freizeit-, Show- und Westernpferd
AuÜergewöhnlich ist das äuÜere Erscheinungsbild des Pintabian. Die Farbzeichnung kann vom nahezu ganz weiÜen Pferd mit kleinen Pattern (Muster) bis zu einem Exemplar mit nur sehr wenig weiÜem Fell reichen. In der Regel ??bunter" Mehlkopf mit weiÜen Abzeichen und groÜen, weit gesetzten Augen. Schön gebogener Hals, kurzer, kräftiger Rücken, relativ gerade Kruppe und hoch getragener Schweif. Stabiles, trockenes Fundament. Die Farbe der GliedmaÜen ist meistens weiÜ, aber für den Rumpf ist nur die Tobiano-Scheckung erlaubt. Dabei ist erwünscht, dass der Anteil der Grundfarbe weiÜ und der Scheckung 50 zu 50 betragen soll. Das Langhaar ist häufig zweifarbig: weiÜe Mähne, dunkles Schweifhaar.
Zuchtgeschichte: Der Pintabian ist keine Farbzucht, sondern ein Pferd mit über 99% Araberblut. Er wurde systematisch gezüchtet. In der Pintozucht muss z. B. wenigstens ein Elternteil Tobiano sein, um die Scheckung zu vererben - das ist beim Pintabian nicht notwendig. Die Universität von Kalifornien hatte durch Tests festgestellt, dass Träger mit zwei Tobiano-Genen ausschlieÜlich Tobiano-Nachkommen haben. Zuchtziel der Pintabian-Züchter war es nun, durch konsequente Selektion mit Hilfe der Genanalyse ausschlieÜlich gescheckte Pferde mit nahezu 100% Araberblut rein zu züchten. Das Zuchtregister führt die Pintabian Horse Registry. 
 Pinto

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Herkunft:
Das Konzept der Farbzucht wurde in den USA entwickelt
Stockmaß:
ab 118 cm (abhängig vom TYP)
Charakter:
Farbzucht (Overo- und Tobiano Schecken), Reitpferde in den fünf Typen Hunter, Pleasure, Stock, Saddler und Pony
Verwendung:
je nach Veranlagung alle Sparten des Freizeitreitens und Turniersports
Besonderheiten:
Gangarten: in der Regel Dreigänger, Typ Saddler, z. T. als Fünfgänger (zusätzlich Slow Gait und Rack)
Gangmechanik:
abhängig vom Typ, aber grundsätzlich mit Reitpferdqualität
Dieses Pferd wurde wegen seiner auffallenden Färbung immer mit Indianern in Verbindung gebracht. Heute wird es gern als Freizeitpferd oder bei Vorführungen eingesetzt. Ühnlich wie der Palomino wurde auch der Pinto ursprünglich nur als Farbe registriert.
Man unterscheidet die Obero - Färbung - sie zeigt groÜe dunkle Flecken auf weiÜem Untergrund - und die Tobiano - Färbung - hier sind kleine Flecken auf weiÜem Untergrund in allen möglichen Farben (auÜer Schwarz) zu sehen. In den USA werden die Pintos in drei Registern geführt, )c nach Körperbau. Im American - Paint - Horse - Register sind die Pferde erfasst, deren Abstammung auf Quarter - Horse- oder Vollblutzüchtüngen bzw. auf deren Körperbau zurückzuführen ist. Diese Gesellschaft bemüht sich um Aufwertung des Paint Horse, deshalb werden nur Pferde berücksichtigt, deren Eltern Paint Horses, Quarter Horses oder Vollblüter sind. Im Pinto - Register werden alle Rassen und Typen aufgenommen, wenn sie die Pinto-Färbung tragen.
Es gibt drei Unterteilungen: den Stock - Horse - Typ, den Hunter - Typ (ein englisches Pferd mit Araber- oder Morganabstammung) und den Saddlehorse - Typ (ebenfalls ein englisches Pferd mit einer Saddlebred Abstammung). Die Gesellschaft für marokkanische gefleckte Pferde befasst sich auch mit Gangpferden. 
 Pinzgauer

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Herkunft:
ßsterreich
StockmaÜ:
155 - 170 cm, Gewicht bis 900 kg
Charakter:
ruhig und ausgeglichen
Verwendung:
Zug- & Arbeitspferd
Farben meist Braune, Füchse (oft mit flachsfarbener Mähne und Schweif), Rappen, Tigerschecken, Blauschimmel, Mohrenköpfe, Schecken, selten Schimmel.
Diese alte Pferderasse soll auf das römische Legionspferd in der Provinz Noricum, die etwa dem heutigen österreichischen Staatsgebiet entsprach, zurückgehen. "Pinzgauer" beziehen sich auf den Bezirk Pinzgau im Salzburger Land in Üsterreich. Etwa zur Zeit der Renaissance begann die Kirche, sich für die Zucht zu interessieren und bereicherte sie mit andalusischem und neapolitanischem Blut. Er wird schon seit über 400 Jahren in strenger Reinzucht und harter Selektion gehalten. 1574 wurden von Erzbischof Kuen die ersten Landbeschäler in den Pinzgau geschickt. 1688 traf Erzbischof Graf Thun folgende Anordnungen, welche die Norikerzucht maÜgeblich beeinflussten: 1. Die inländischen Mutterstuten dürfen nur von einheimischen Beschälern gedeckt werden. 2. Nur die Hofbeschäler dürfen zum Belegen verwendet werden und 3. Vom Staat dürfen nur Fohlen angekauft werden, die von Hofbeschälern abstammen.
Da der Noriker lange Zeit im Gebirge gezogen wurde, hat er sich wie kaum ein anderer Kaltblüter dem steilen Gelände angepasst. Aus diesem Grunde ist er in Mittel- und Südeuropa immer noch gefragt, wobei die Nachfrage sogar eine steigende Tendenz aufweist. In Deutschland wird der Noriker seit 1952 auch Süddeutsches Kaltblut genannt. Es gibt gegenwärtig ca. 9000 Noriker, davon sind 2700 als Hauptstammbuchstuten bei den einzelnen Zuchtverbänden eingetragen. Noriker werden als einzige Kaltblutrasse noch in einem geschlossenen Zuchtgebiet in rein bäuerlicher Landeszucht erhalten.
Pinzgauer sind kräftige Kaltblutpferde, die besonders trittsicher sind, weil sie im Gebirge aufwachsen. Die seltene Tigerscheckfärbung ist das Ergebnis planmäÜiger Zucht. Pinzgauer werden überwiegend in der Forstwirtschaft und als Kutschpferde für Touristenfahrten eingesetzt. 
 Pleven

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Herkunft:
Nordbulgarien, Gestüt Dimitrov
Stockmaß:
um 155 cm
Charakter:
aktiv, mutig, spritzig
Verwendung:
Reitpferd
Besonderheiten:
Energische, fleiÜige Bewegungen, guter Raumgriff, ausreichend Springvermögen.
Mittelrahmiger Anglo - Araber des osteuropäischen Typs, dem Gidran (s. d.) ähnlich. Feiner Kopf mit deutlich orientalischen Merkmalen, langer, sehr schön geschwungener Hals, breit und relativ hoch aufgesetzt. Lange, schräge Schulter, flacher Rist, manchmal ungenügende Gurttiefe. Harmonischer Rumpf und ansprechende Oberlinie; kräftige, etwas kurze Kruppe, die waagerecht oder leicht abfallend sein kann. Klares, stabiles Fundament, trockene Sehnen und Gelenke, kurze Röhren. Kein Behang, gutes Hufmaterial. AusschlieÜlich Füchse mit wenigen Abzeichen.
Der Pleven, benannt nach der nordbulgarischen Stadt, nahe der das Gestüt Georgi Dimitrov liegt, entstand im frühen 20. Jahrhundert. Man kreuzte stark arabisierte Stuten des Landschlages mit Arabern und Anglo - Arabern. In der Anfangsphase fanden Hengste aus Streletz Verwendung, später griff man hauptsächlich auf Gidrans und Araber zurück, was noch heute an den Charakteristika erkennbar ist. Nach einer anfänglichen Periode der Kreuzungszucht konsolidierte man etwa 20 Jahre lang die Rasse durch planmäÜige Inzucht und Linienzucht sowie Leistungsprüfungen. Später fanden einige ausgewählte Englische Vollblüter Verwendung, wodurch ein stark Leistungsgeprägtes Sportpferd entstand, das aber auch als leichtes Wirtschaftspferd eingesetzt werden kann. 
 Poitevin

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Herkunft:
Frankreich in den Departements Vendée, Vienne, Charente, Sèvre.
Stockmaß:
von 158 bis 168 cm, Gewicht um 800 kg
Charakter:
stumpfes, lethargisches, unintelligentes Pferd
Verwendung:
Zugpferd
Besonderheiten:
Arbeitspferd mit genügend Gang und Ausdauer, Schrittpferd.
Derber, wenig ansprechender Kaltblüter. GroÜer, unedler Ramskopf mit langen Ohren und phlegmatischem Ausdruck. Kurzer, kräftiger Hals mit üppiger Mähne; flacher Rist, lange und breite Schulter. Weicher und langer Rücken, toniger Rumpf mit stark ausladender Rippung. Abgeschlagene, kurze bis mittellange Kruppe, oft mangelhaft bemuskelt und eckig. Tief angesetzter, langer Schweif, starker Fesselbehang, der die groÜen, flachen Hufe mitunter verdeckt. Brauchbares Meist Graue, Hellbraune, auch Rappen und Falben.
Die Vorfahren des Poitevin sollen im 16. Jahrhundert aus den Niederlanden, Norwegen und Dänemark eingeführt worden sein. Damals wurden unter König Heinrich IV. die Marschen des Moitou und der Vendée trockengelegt, wozu man Arbeitspferde mit groÜen, flachen Hufen aus Niederungsgebieten importierte. Besonders Bedeutung erlangte die Rasse als Basis für die Maultierzucht, weshalb sie auch als Mulassier (Maultier-Pferd) bekannt ist. Die Stuten bringen in Anpaarung mit den groÜen, dunkelbraunen Poitou-Eselhengsten (Baudet-Poitevine) auÜergewöhnlich gute, groÜe Maultiere, die sich stets reger Nachfrage erfreuten. Das Zuchtbuch erfasst sowohl Pferde als auch Esel und existiert seit 1884. 
 Polnisches Kaltblut

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Herkunft:
Polen - in den Distrikten Danzig, Warschau, Bialystok, Kbslin
Stockmaß:
von 145 bis 155 cm
Charakter:
willig, gutmütig, ausdauernd und dabei recht schnell
Verwendung:
schweres Zugpferd - Fleischlieferant
Gangmechanik:
Gute Aktion, ausdauernd und genügsam, witterungsunempfindlich.
Nach Regionen unterschiedliche Population von kleinen bis mittelgroÜen Wirtschaftspferden. Allgemeine Merkmale: gerader, trockener Kopf mit freundlichem Ausdruck, kräftiger Hals, in der Länge variierend, gute, schräge Schulter. Wenig Rist, breiter, langer und weicher Rücken, tiefer Rumpf. Abfallende, kräftige Kruppe, gut bemuskelte Beine, etwas Behang. Fundament variierend, stets trocken und stabil, kleine Hufe. Farben: meist Fuchs mit hellem Langhaar, Braune, Rotschimmel.
Im vorigen Jahrhundert wurden die heimischen Kleinpferde langsam von importierten Kaltblütern verdrängt, die zumeist aus Belgien und Deutschland stammten. Daraus resultierte eine Kreuzungszucht mit lokalen Schlägen. So ist der Sokolsky meist ein gängiger, kräftiger Fuchs mit hellem Langhaar. Der Lidzbarsky geht auf Dölepferde und Gudbrandsdaler zurück, der heute seltene Mur-Insulaner aus Ungarn und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien u. a. auf Ardenner, der Kopczyk oder Podlasky auf einen kleinen, sehr brauchbaren Hengst Unbekannter Abstammung, der seine Härte und Gutmütigkeit treu vererbte. Der Polnische Kaltblüter als solcher kann ein Kreuzungsprodukt vorgenannter Schläge sein und wird heute als Wirtschafts- und Schlachtpferd gezüchtet. 
 Polo Pony

Das Polospiel stammt aus dem zentralasiatischen Hochland und ist Tausende Jahre alt. Im letzten Jahrhundert gewann es in Europa und Amerika große Popularität, besonders die südamerikanischen Staaten brachten es bald zu groÜer Perfektion, auch in der Zucht von Polopferden. Das Polo-Pony ist ein rund 150 bis 160cm groÜes Tier und entstammt der Kreuzung von Criollos mit Vollblütern, wobei man je nach Bedarf veredelt.
Die Pferde sind sehr wendig und schnell, dabei hart, robust und korrekt und haben ein ausgezeichnetes Temperament. Der Kopf erinnert oft stark an den Criollo, der Körper ähnelt häufig mehr dem Vollblüter, aber Beine und Kruppe sind etwas robuster als bei diesem. Professionell gezüchtet, ausgebildet und vermarktet, gehen viele nach Europa. besonders England. 
 Pony of the Americas

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Herkunft:
USA
Stockmaß:
110 - 130 cm
Charakter:
Willig und vielseitig
Verwendung:
Besonderheiten:
Farben wie beim Appaloosa
Gangmechanik:
Das Pony läuft mit langen Schritten und mit guter, freier Aktion. Für junge Reiter ist es ein ideales Pferd zum Ausreiten, für Verfolgungsjagden, Schauspringen und Rennen.
Hübscher Kopf, meist mit Arabereinschlag (Nasenknick); groÜe, ausdrucksvolle Augen mit kleinen, spitzen Ohren; schön bemuskelter, gut aufgesetzter Hals; tiefe, breite Brust und schöne, schräge Schulter; wenig Widerrist; kräftiger Rücken mit muskulöser, langer, runder Kruppe; Hochgetragener Schweif und klare, trockene, gesunde Beine mit gut markierten Gelenken und harten, kleinen Hufen; dürftiges Mähnen- und Schweifhaar.
Das Pony of the Americas ist die erste eigenständige Züchtung einer amerikanischen Ponyrasse. Es gibt sie erst seit kurzem; Leslie Boomhower aus Mason City, Iowa, hat sie in den frühen 50er Jahren entwickelt. Er kreuzte einen Shetland-Hengst mit einer Appaloosa Stute. Das Ergebnis war ein sehr attraktives kleines Appaloosa - Hengstfohlen.
Das Pony of the Americas ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden; es gibt bereits ein eigenes Zuchtbuch, und überall in Amerika und Kanada wurden eigene Clubs gegründet. Fohlen werden bis zu einem Alter von drei Jahren provisorisch in das Zuchtbuch aufgenommen, erst danach können sie offiziell anerkannt werden. Entscheidend für die Aufnahme sind GröÜe, Art und Färbung. 
 Portugiesisches Sportpferd

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Herkunft:
Portugal, Spanien, Frankreich
Stockmaß:
um 158 cm
Charakter:
Mutiges Temperament, guter Charakter
Verwendung:
Ausgezeichnetes Sportpferd für alle Disziplinen
Besonderheiten:
Nobles, arabisch geprägtes Sportpferd mit trockener Textur. Keilförmiger Kopf mit lebhaften Ohren, dunklen Augen. Kräftiger Hals, schräge Schulter, ausgeprägter Widerrist. Kompakter Rumpf, kräftiger Rücken mit guter Sattellage, leicht abfallende, muskulöse Kruppe, gut angesetzter, voller Schweif. Korrekte, trockene GliedmaÜen mit markanten Gelenken und harten Hufen. Schönes Langhaar. Alle Grundfarben.
Das Portugiesische Sportpferd ist die ideale Ergänzung zum barocken, für den Stierkampf und die iberische Dressur gezüchteten Lusitano. Seine Existenz verdankt es dem Wunsch portugiesischer Reiter nach einem bodenständigen Sportpferd für den modernen Reitsport, mit besonderer Berücksichtigung der Military. Dr. Manuel Domingues-Heleno, ein international erfolgreicher Reiter und Pferdezüchter, begann um 1980 auf seinem Gestüt Haras Biaritz mit der Zucht. Mit Lusitanos, Vollblularahern und dem Selle Francais-Hengst Faust Biaritz, einem sehr erfolgreichen Dressurpferd, legte er den Grundstock für- die neue Rasse. Heute stehen auf dem Gestüt, das 1992 als bestes Gestüt Portugals ausgezeichnet wurde, etwa 30 Zuchtstuten. Alle Pferde werden vierjährig eingeritten und in Wettkämpfen geprüft. Der Wallach Liszt Biaritz v. Faust (SF) / El Biaritz (ox) belegte in der ??Iberischen Trophy-, der wichtigsten iberischen Military, einen hervorragenden zweiten Platz. Das Stutbuch wird nach den Bestimmungen der WAHO eingerichtet und geführt. 
 Posavina Pferd

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Herkunft:
Republik Kroatien, in den Save-Auen, im Posavina Gebiet
Stockmaß:
um 150 cm
Charakter:
Widerstandsfähig, guter Charakter, fruchtbar, anspruchslos
Verwendung:
Unkompliziertes, fleiÜiges, zugfestes Arbeitspferd
Kompakter, kleiner Kaltblüter im Rechteckformat mit harmonischer Oberlinie. Trockener Kopf mit ausdrucksvollen Augen und groÜen Nüstern. Grit aufgesetzter, relativ kurzer, starker, schönt gewölbter Hals. Kräftige, breite Brust, mit viel Tiefe und guter Rippenwölbung, mittellange Schulter, kräftiger Rücken. Breite Kruppe, oft steil und mäÜig gespalten; tief angesetzter Schweif. Relativ trockenes, korrektes Fundament, breite, flache Hufe. Kräftiges Langhaar, Schopf und Behang. Braune, Dunkelbraune, Rappen, Grauschimmel.
Das Posavac ist ein bodenständiges Produkt Kroatiens und wurde von den kroatischen Bauern seit Jahrhunderten gezüchtet. Das Zuchtgebiet sind Wälder und Überschwemmungsflächen der Save-Auen und der Flüsse Odra, Lonja, Sunja und Strug, deren rauhen Umweltbedingungen die Posavcs geprägt haben. Wenn sie nicht zur Arbeit benötigt werden, leben sie frei in den Auen, vom Frühling bis in den späten Herbst bei kargem Futter sich selbst überlassen. Nur bei Überschwemmungen und Schneefall werden sie aufgestallt. Der in den 50er Jahren angeordnete Versuch, ihnen durch importierte Kaltbluthengste anderer Rassen mehr GröÜe und Gewicht zu geben, wurde aufgegeben, da er sich negativ auswirkte. Seit einigen Jahren bemüht man sich, die kleine Population von ca. 600 Posavina Pferden zu erhalten. Die Tiere werden als Voraussetzung für die Eröffnung eines Zuchtbuches erfasst, registriert und gebrannt. Seit Dezember 1993 haben sich die Züchter im Züchterverband des Posavina Pferdes "Hvratski Posavac" mit Sitz in Trebarjevo Desno zusammengeschlossen. 
 Pottok Pony

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Herkunft:
baskische Provinzen Lambourd, Basse-Navarre und Soule, Wildgestüte
Stockmaß:
GröÜe 120 cm (Standard und Schecke) bis 148 cm (Doppel-Pottok).
Charakter:
Trittsicher und ausdauernd, ruhiges Wesen
Verwendung:
Beliebtes Jugendreitpferd, Tragpferde
Knapp mittelgroÜes, robustes Bergpony. Der groÜe, gerade Kopf hat eine charakteristische Vertiefung zwischen den Augen, der Hals ist kräftig und entspringt einer manchmal steilen Schulter. Langer, tragfähiger Rücken, der in eine abgeschlagene Kruppe übergeht. Tiefer Rumpf, kräftige Beine mit etwas Behang und harten Hufen. . Drei Schläge: Standard-, Scheck-Pottok und Doppel-Pottok; Farben: Braune, Füchse, viele Schecken.
Die Rasse soll sehr alt sein, sie wird auf die Pferde der Westgoten zurückgeführt. Die Ponys leben in den unwirtlichen Bergregionen der Pyrenäen. Ober Jahrhunderte war der Schmuggel ein traditioneller und wichtiger Wirtschaftsfaktor, die kleinen, ausdauernden baskischen Ponys dienten dabei als Tragtiere. Obwohl frei lebend, haben die Herden Eigentümer, die sie an jedem letzten Mittwoch im Januar zusammentreiben. Dann werden die Jungtiere gebrannt und die überzähligen Ponys verkauft. Die Ponys sind sehr frühreif, was ihre Überlebenschancen verbessert, und auÜerordentlich genügsam. Im Winter wächst ihnen ein Bart, der sie vor Dornen schützt, da sie kaum Gras finden und so auch Sträucher und Gestrüpp äsen. Einkreuzungen von Araber- und Welsh-Blut haben die Reiteigenschaften verbessert. Der Bestand wird derzeit auf rund 3000 Tiere geschätzt. Die Zucht wird von einem eigenen Zuchtverband und der französischen Gestütsdirektion überwacht. 
 Przewalski Pferd

Herkunft:
Stockmaß:
122 - 144
Charakter:
Wildpferd
Verwendung:
Weidetier
Besonderheiten:
siehe ??Mongolisches Wildpferd??
Seite erstellt am : 02.01.2011 um 11:41
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