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seit dem 12.11.04

Pferderassen Z

Zemaituka

Herkunft:
Litauen

Stockmaß:
Rund 150 cm

Charakter:
ausdauernd, hart

Verwendung:
Arbeitsponys - unentbehrlicher Helfer in der Landwirtschaft

Besonderheiten:
widersteht den schlimmsten klimatischen Bedingungen und kann dabei auch noch täglich über 60 km zurücklegen

Gerader, hübscher Kopf mit breiter Stirn, weit auseinander liegenden, klugen Augen und kleinen Ohren; kräftiger, kurzer Hals; flacher Widerrist; breite, tiefe Brust; steile, aber kräftige Schulter; viel Gurtentiefe; muskulöser, gerader Rücken mit guter Rippenwölbung; leicht abgeschlagene Kruppe; kurze, aber sehr harte und trockene GliedmaÜen; häufig mangelhafte Sprunggelenke; feste Hufe.

Das Zemaituka stammt wahrscheinlich von Mongolischen Ponys ab. Im Laufe der Zeit ist diese Rasse aber auch von Arabern, Warmblütern und sogar Kaltblütern beeinflusst worden.


Zweibrücker

Herkunft:
Deutschland - Rheinland-Pfalz-Saar, Landgestüt Zweibrücken (nur Hengstdepot).

Stockmaß:
zwischen 160 und 168 cm

Charakter:
ausgeglichen, leistungsfähig, hart, ausdauernd

Verwendung:
Reitpferd

Besonderheiten:
Vorwiegend Springveranlagung, auch für internationalen Sport.

Deutsches Sportpferd im Einheitstyp. Stark von hannoverschen, westfälischen, Oldenburger und Holsteiner Hengsten geprägt, daher im Exterieur diesen Rassen ähnlich. Kräftiges, harmonisches Warmblut mit oft bedeutendem Kaliber, bei knapp mittlerer GröÜe. Ansprechender Kopf, gut geformter Hals, der etwas kurz und kräftig sein kann. Kräftige Schulter, kompakter Rumpf, muskulöse Kruppe. Stabiles Fundament bei guter Knochenstärke, kräftige Gelenke, kein Behang. Alle Grundfarben, Abzeichen.

Wie bei vielen Zuchtgebieten in grenznahen Lagen war auch die Geschichte der Zweibrücker Pferdezucht wechselvoll. Bereits im 16.Jh. hatte hier eine erfolgreiche Klosterzucht bestanden, im Jahre 1755 gründete Herzog Christian IV. das Gestüt Zweibrücken. Während der Napoleonischen Kriege wiederholt nach Frankreich und zurück verlagert, wurde es in den Freiheitskriegen der Pferde beraubt, konnte aber 1816 wieder eröffnen. Im Krieg 1945 durch Bomben zerstört, wurde das Gestüt wiederaufgebaut, ereichte aber seine frühere Bedeutung nicht mehr. In jüngerer Zeit Aufschwung der Sportpferdezucht durch Einkreuzung aus anderen Hochzuchtgebieten, vor allem über den Zangersheider Privathengst Alexis Z.






Seite erstellt am : 27.03.2011 um 03:28

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