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- Giftpflanzen Giftpflanzen mit tödlicher Wirkung Beim Ausritt in die freie Natur sind einige Dinge zu beachten. Es gibt die verschiedensten Pflanzen die unseren Pferden zum Verhängnis werden können. Einige der wichtigsten haben wir hier zusammengestellt. Aronstab
Der Aronstab enthält neben Aroin auch Blausäure. Die gesamte Pflanze ist sehr stark giftig. Sie erzeugt Schwellungen der Schleimhaut und Durchfall, einhergehend mit Magen-Darmblutung und Lähmung der Darmperistaltik. Bärenklau
Alle Pflanzenteile des Bärenklaus und vor allem der Saft sind sehr giftig. Die Berührung der Pflanze in Verbindung mit Sonnenlicht verursacht Schwellungen und Blasenbildung. Das Fressen verursacht lebensgefährliche Schleimhautreizungen Blauer Eisenhut
Alle Pflanzenteile sind hochgiftig, besonders jedoch die Wurzeln und der Samen; sie enthalten das tödliche Gift Aconitin. Der Tod tritt bei einer Vergiftung bereits nach ein bis drei Stunden ein. Die Ursachen sind schwere Kolik, Durchfall und Nierenentzündung bis zum Nierenversagen. Bucheckern
Im Herbst finden sich in den Wäldern viele Bucheckern, doch sollte man die Pferde davon abhalten sie zu fressen. Ein Kilogramm Bucheckern enthält bereits eine für Pferde gefährliche Dosis Gerbsäure. Engelstrompete
Beim "Trompetenbaum" sind alle Pflanzenteile giftig. Schon geringe Mengen davon erzeugen Magen- und Darmkrämpfe und Koliken bedeuten eine erhebliche Lebensgefahr für das Pferd. Buchsbaum
Der Buchsbaum gehört ebenfalls zu den tödlich wirkenden Pflanzen. 750 Gramm der kleinen grünen Blätter reichen aus um ein Pferd zu vergiften. Buchsbaum verursacht schwere Koliken und eine Lähmung des Nervenzentrums. Der Tod tritt durch Herz- und Atemstillstand ein. Eibe
100 Gramm Nadeln reichen aus um ein Pferd tödlich zu vergiften. Eibennadeln sind sehr weich, flach und glänzen. Die Eibe trägt rote Früchte. Sie enthält das Gift Taxin. Es verursacht Erregung, Pulsbeschleunigung und Herzstillstand. Fingerhut
Das sehr starke Gift des roten Fingerhuts wird im Herzen gespeichert und 100 Gramm Blätter sind tödlich. Heftiges Schwitzen, Herz- und Kreislaufstörungen bis zur Herzlähmung sind die Folgen einer Fingerhutvergiftung. Goldregen
Bereits 200 Gramm des Samens des Goldregens enthalten eine für Pferde tödliche Menge Gift. Eine Vergiftung durch Goldregen zeigt sich in Speichelfluss, hastigem Atmen, Krämpfen und Durchfall. Der Tod tritt durch Atemlähmung und -stillstand ein. Grüne Gartenbohne
Die rohen Bohnen und besonders die Samen sind sehr giftig! Einige Stunden nach dem Fressen kommt es zu blutigem Durchfall, schwerer Kolik und erhöhtem Pulsschlag. Herbstzeitlose
Die Herbstzeitlose ist ein sehr giftiges Knollengewächs. Sie bewirkt heftiges Schwitzen, Krämpfe und Kolik mit blutigem, schleimigem Durchfall. Der Tod erfolgt durch Atemlähmung und -stillstand Liguster
Wenn ein Pferd 100 Gramm Liguster frisst, reicht es aus, dieses zu töten. Liguster ist eine weitverbreitete Heckenpflanze und ist oft in Ziergärten anzutreffen. Oleander
Bereits 10 Blätter Oleander genügen um ein Pferd zu töten. Das in den immergrünen Blättern am stärksten konzentrierte Gift erzeugt im Anfangsstadium Durchfall und Kolik. Das Pferd stirbt letztendlich an Herzstillstand und Atemlähmung. Seidelbast
Sämtliche Teile des Seidelbast enthalten das Gift Mezerin. Bereits 30 Gramm können tödlich sein. Er verursacht starke Maulschleimhautschwellung und Darmentzündung. Schwarzes Bilsenkraut
Alle Teile des Schwarzen Bilsenkrauts oder Tollkrauts sind durch Alkaloidgehalt hochgiftig. Das Gift führt innerhalb weniger Stunden zum Tod. Eine Vergiftung äussert sich in beschleunigtem Herzschlag, Lähmungen und schweren Koliken. Schöllkraut
Das Schöllkraut findet man an Mauern, Hecken und Schuttplätzen auf kalkhaltigem Boden. Das ganze Gewächs, aber vor allem der Milchsaft ist sehr stark giftig. Es treten beschleunigter Atem und blutiger Durchfall auf. Stechapfel
Die alkaloidhaltigen Samen sind hochgradig giftig. Aber auch die anderen Pflanzenteile sind sehr giftig. Hat ein Pferd nur wenige Gramm dieser Pflanze gefressen, tritt nach starkem Schwitzen eine Lähmung des Zentralnervensystems ein. Die Folge ist ein tödlicher Atemstillstand. Tollkirsche
Die Blätter und Samen der Tollkirsche sind hochgradig giftig. Nur 125 Gramm des Samens enthalten eine für einPferd tödlich wirkende Giftmenge. Die Pflanze enthält Atropin, welches einen stark beschleunigten Puls, starkes Schwitzen und Magen-Darm-Beschwerden verursacht. Wasserschierling
Der Stängel ist mit einem gelben Saft gefüllt, der sehr giftig ist. 10 Gramm desselben sind für ein Pferd bereits tödlich. Eine Vergiftung äussert sich in Gleichgewichtsstörungen. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. Giftpflanzen, die schwere Vergiftungen bewirken Adonisröschen
Das Adonisröschen wächst auf kalkhaltigem, trockenen Boden. Sein Verzehr verursacht Atemnot, Schleimhautschwellungen, Durchfall und Gleichgewichtsstörungen. Christrose
Die Christrose ist seltener anzutreffen und wächst nur auf humusreichen Boden. Alle Pflanzenteile sind aber giftig und verursachen Erregungszustände, sowie Lähmungen des Zentralnervensystems. Efeu
Größere Mengen Efeus führen zu schweren Koliken, da er giftige Saponine enthält. Vorsicht bei Pferdeweiden, die an mit Efeu bewachsene Hauswände grenzen. Farne
Adler- und Wurmfarn sind die gefährlichsten Vertreter dieser Gattung. Nervosität, Krämpfe und blutiger Durchfall sind die Folgen einer Farnvergiftung. Diese Symptome können sich bei größeren Mengen verstärken und sogar zum Tod führen. Ginster
Ginster oder Besenginster sind giftig. Sie erzeugen hohen Pulsschlag und Lähmung der Atemwege. Der Tod tritt durch Erstickung ein. Jakobskraut
Das Jakobskraut, auch Kreuzkraut enthält Alkaloide und bleibt auch im getrockneten Zustand giftig. Die Symptome einer Vergiftung zeigen sich in Verstopfung, Appetitlosigkeit und schwankendem Gang. Bei vermehrter Aufnahme können Leberschäden auftreten. Lupinen
Lupinen haben einen sehr hohen Eiweißgehalt und sind daher für Pferde sehr ungesund. Der Hauptanteil der Giftstoffe ist in den Samen enthalten. Sie enthält Alkaloide und bewirkt Erregungszustände, Krämpfe, Leberschäden und Hufrehe. Maiglöckchen
Der Geschmack des Maiglöckchens ist scharf, bitter und widerlich. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Bei übermäßigem Fressen kommt es zu Durchfall, Benommenheit und Kreislaufschwäche. Nachtschatten
Der Nachtschatten hat weiße Blüten und dunkelblaue Beeren. Alle Teile der Pflanzen sind giftig. Seine Alkaloide erzeugen Schwäche und Teilnahmslosigkeit bis hin zum Niederstürzen. Osterglocke
Die Osterglocke als Blüte stellt wenig Gefahr dar. Wird aber die Knolle gefressen, kann es zu sehr starken Kolikanfällen kommen. Pfaffenhütchen
Das Pfaffenhütchen, oder der Spindelstrauch wächst in Wäldern. Besonders die Samen dieses Strauches enthalten einen sehr giftigen Bittersoff. Je nach gefressener Menge erleiden die Pferde Kreislaufstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall. Rhododendron
Die Rhododendronpflanze mit ihren schönen Blüten erzeugt Schleimhautreizungen, blutigen Durchfall und schwere Koliken. Robinie
Die Robinie oder falsche Akazie ist giftig. Anfangs äussert sich eine Vergiftung durch Robinienzweige mit Kolik, später kommen Herzschwäche und Gehirnreizung hinzu. Der Giftstoff ist das alkaloidartige und eiweißartige Robin. Es verursacht Kolik, Darmblutungen und Dickdarmlähmungen. Rohe Kartoffeln
Rohe Kartoffeln und vorwiegend das Kraut der Pflanze sind absolut unverträglich. Es entstehen Darmreizungen, Krämpfe, Durchfall und schwere Koliken sowie Blutzersetzung. Stechpalme
Die Stechpalme hat sehr harte, fast lederartige, dornig gezähnte Blätter. Daher fressen sie Pferde kaum und Vergiftungen kommen selten vor. Thuja
Thuja, Lebensbaum und Zypresse sind häufig vorkommende Zierpflanzen. Ihr Milchsaft enthält das giftige Euphorbon und ätherische ßle. Die giftigen Inhaltsstoffe erzeugen eine starke Schleimhautreizung und Koliken. Es kommt zur Leberdegeneration, die den Tod zur Folge haben kann. Tulpe
Die Blüte der Tulpe stellt wie die Osterglocke wenig Gefahr dar. Die Zwiebel jedoch führt ebenfalls zu starken Koliken. Giftpflanzen, die leichte Vergiftungen erzeugen Berberitze
Giftigster Pflanzenanteil der Berberitze ist die Wurzelrinde, gefolgt von der Stammrinde. Blüten, Fruchtfleisch und Samen sind in der Regel alkaloidfrei. Es können schwache Vergiftungen auftreten mit Durchfall und Krampfkoliken. Buschwindröschen
Das Buschwindröschen gehört zur Gattung der Hahnenfußgewächse. Alle Pflanzenteile sind durch das Gift Anemonin gering giftig. Es können Reizungen der Mundschleimhaut und Rachenschleimhaut auftreten, und es kann zu Durchfall kommen. Eberesche
Die Eberesche oder Vogelbeerbaum ist schwach giftig und erzeugt in großen Mengen gefressen, leichte Magenverstimmungen. Feldmohn
Feldmohn oder Klatschmohn führt zu Magenverstimmungen mit Kolik und Durchfall, weil der Milchsaft giftige Alkaloide enthält. Hahnenfuß
Der Hahnenfuß ist im gesamten Pflanzenteil giftig. Fressen die Pferde versehentlich davon kann es zu Vergiftungen mit Schwellungen der Schleimhäute, Durchfall, Reizungen und Entzündungen im Magen-Darmbereich sowie zur Lähmung der Atemwege kommen. Gemüsesorten, die nicht verfüttert werden dürfen Bohnensamen
Bohnensamen enthalten gefährliche Gifte und erzeugen schwere Koliken mit Zerstörung der Darmschleimhaut. Kartoffelkeime
Kartoffelkeime erzeugen Darmreizung, Krämpfe und Koliken mit fortschreitender Zersetzung des Blutes und gehören keineswegs auf den Speisplan eines Pferdes. Kohlgewächse
Kohlgewächse führen zu Koliken, weil sie Blähungen erzeugen. Kohlsorten dürfen deshalb nicht verfüttert werden. Tomaten
Tomaten gehören ebenfalls nicht auf den Speiseplan des Pferdes, weil sie für den Organismus des Pferdes schädlich sind. Zwiebeln
Zwiebeln verusachen nach länger dauernder Aufnahme Blutarmut, Gelbsucht und Harnverfärbung. Die roten Blutkörperchen werden geschädigt.
Seite erstellt am : 02.01.2011 um 11:41Home | Home | Aktuelles | Angebot/Unterricht | Verein | Bildergalerie | Videogalerie | Pferdewissen | Reiterwissen | Unterhaltung | Links | Gästebuch | Kontakt / Infos | Impressum | Suche |
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